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Zahnmedizin

AfG-elmex®-Vortragspreis 2025 an Nachwuchswissenschaftlerinnen verliehen

Auf der 57. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AfG) der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) wurden in Mainz die beiden Nachwuchswissenschaftlerinnen PD Dr. Eva Paddenberg-Schubert und Dr. Cosima Reidelbach mit dem AfG-elmex®-Vortragspreis 2025 ausgezeichnet. Über 100 Teilnehmende besuchten die diesjährige Tagung.

Die intraligamentäre Anästhesie – praktische Anwendung

Die intraligamentäre Anästhesie als Methode der Schmerzausschaltung bei zahnärztlichen Behandlungen ist seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts immer wieder beschrieben worden. Gelehrt wird diese Anästhesiemethode jedoch kaum, und praktisch angewandt wird sie meistens dann, wenn die Leitungs- und/oder die Infiltrationsanästhesie keinen ausreichenden Anästhesieeffekt gebracht haben. Signifikante Fortschritte bei den Instrumentarien für die intraligamentäre Anästhesie (ILA) und neue Erkenntnisse über die Diffusion des ins Desmodont injizierten Anästhetikums haben zu einer Neubewertung dieser Methode geführt. Nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Klinik sind die der ILA zugeschriebenen unerwünschten Effekte nicht nachweisbar.

Aligner-Implantat-Interface: Therapieschnittstellen

Bei der Versorgung von Lückensituationen haben sich seit jeher zwei Ansätze etabliert – der prothetische und der kieferorthopädische Ansatz [11,15]. Vor allem im Rahmen der Kieferorthopädie galten Multibandapparaturen über lange Zeiträume als der Goldstandard. Mit Voranschreiten der Digitalisierung, 3D-Darstellungen und modernerer Medizintechnik hat sich die Alternativtherapie mittels Alignern entwickelt. Im Bereich der Prothetik wurde die klassische Brückenversorgung immer mehr durch die Behandlung mit implantatgetragenem Zahnersatz erweitert. Vor diesem Hintergrund rückt die Entwicklung interdisziplinärer Behandlungsansätze zunehmend in den Fokus. Dieser Fachbeitrag soll daher die Schnittstelle zwischen Aligner- und Implantatbehandlung aufzeigen.

30 Jahre Keramik – Ein Grund zum Feiern!

Mehr als 30 Jahre sind vergangen, seit Dentaurum die Weichen für die Zukunft des Unternehmens neu stellte, um prothetische Lösungen von der Wurzel bis zur Krone anzubieten. Im Zuge dessen wurde die damalige Firma Sofraced im französischen Le Plessis Grammoire, nahe Angers, unter dem neuen Namen Dentaurum Ceramics in die Unternehmensgruppe integriert. Seitdem entwickelt ein internationales Spezialistenteam in Frankreich und in Deutschland keramische Produkte sowie die notwendigen innovativen Produktionstechnologien für Dentaurum.

Funktionstherapie und Sportzahnmedizin – zwei Disziplinen mit Schnittmengen

Live und digital aus der Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN) war es Anfang Februar 2025 wieder so weit: Der mittlerweile 72. Winterfortbildungskongress der ZKN glänzte mit national und international hoch angesehenen Referenten aus Deutschland und der Schweiz, die der Einladung des langjährigen Kongressleiters Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Attin (Zürich) nach Hannover gefolgt waren. Sie präsentierten als Vertreter aus Wissenschaft und Praxis die neuesten Erkenntnisse zu Funktionstherapie und Sportzahnmedizin – zwei nur auf den ersten Blick vollkommen unterschiedliche Disziplinen, deren gemeinsame Schnittmengen besonders am dritten Kongresstag deutlich wurden, wie der nachfolgende Bericht zeigt.

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