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Leitlinienkoordinator Prof. Dr. Jan-Frederik Güth (Mitte) mit den beiden federführenden Autoren ZÄ Miriam Ruhstorfer und PD Dr. Tobias Graf.

Handlungsempfehlungen und Rahmenbedingungen im dynamischen Feld digitaler Erfassung

Mit der neuen S2k-Leitlinie „Intraoralscan in der Zahnmedizin“ liegt erstmals eine breit konsentierte, fachübergreifende Orientierungshilfe zur Anwendung intraoraler Scansysteme vor. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde wurde die Leitlinie gemeinsam mit 41 weiteren Fachgesellschaften und Institutionen erarbeitet. Sie bildet den aktuellen Wissensstand zu technischen Grundlagen, Anwendungsgebieten sowie Rahmenbedingungen intraoraler Scansysteme ab.

Eine Frau lässt ihren Mann lachend ihr Essen probieren

Die 30-Minuten-Regel ist überholt

Seit Jahrzehnten lautet der Rat an Patienten, nach dem Verzehr von Saurem 30 bis 60 Minuten mit dem Zähneputzen zu warten, um in der von der Säure erweichten Phase keinen Schmelz abzutragen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse sprechen gegen diese Faustregel: Für den menschlichen Zahnschmelz bringt das Warten keinen messbaren Vorteil[1].

Ein Mann der an einem Arm eine Sedierung vorzeigen möchte

DZOI-Kurs kombiniert IV-Analgosedierung mit PRF

Immer mehr Patientinnen und Patienten wünschen sich schmerzfreie Behandlungen unter Sedierung. Gleichzeitig gewinnt die Aufbereitung von Platelet-Rich Fibrin (PRF) in der dentoalveolären Chirurgie an Bedeutung. Das Deutsche Zentrum für orale Implantologie e. V. (DZOI) reagiert darauf mit einem neuen Kursformat: Am 07. November 2026 findet in Rosdorf bei Göttingen der Hands-on-Intensivkurs „IV-Analgosedierung & PRF“ statt. Referenten sind DZOI-Vorstandsmitglied Dr. Dr. Marc Ackermann und Dr. Jack Möller. An einem Tag lernen die Teilnehmenden Theorie und Praxis der intravenösen Sedierung sowie die Anwendung von PRF.

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MEDECI – die neue E-Learning-Plattform für Implantologie

MEDECI ist die Abkürzung von Master Excellence Dental Expert Complete Implantology und derzeit die größte E-Learning-Plattform zum Thema. Sie vereint das Wissen aus mehr als 30 Jahren gelebter Implantologie in Form von über 600 OP-Videos, Animationsfilmen, kurzweiligen Dialogen und praxisnahen Anleitungen. Die ZMK sprach mit dem Visionär und Gründer von MEDECI, Dr. Armin Nedjat, ebenfalls Entwickler des implantologischen minimalinvasiven MIMI-Verfahrens und CEO der CHAMPIONS-Gruppe.

Zusammenführung von verschiedenen Bildern. Ein Zahn in der Mitte, drumherum Gemüse, Biome, Tropfen und Muskulatur.

Ernährung als Schlüsselfaktor für orale Gesundheit und Prävention

Die Zahnmedizin befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Während restaurative Therapiekonzepte weiterhin einen hohen Stellenwert besitzen, rücken Prävention, Risikoorientierung und systemische Zusammenhänge zunehmend in den Mittelpunkt. Die Mundhöhle wird heute nicht mehr isoliert betrachtet, sondern als integraler Bestandteil eines komplexen biologischen Netzwerks verstanden, das über Mikrobiom, Immunfunktion und Entzündungsprozesse mit dem Gesamtorganismus verbunden ist [1–4]. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Ernährung zunehmend an Bedeutung. Sie beeinflusst neben der Kariesentstehung auch das orale Mikrobiom, die Schleimhautbarriere, die Immunantwort und entzündliche Prozesse [2–5]. Die Ernährungszahnmedizin entwickelt sich damit zu einer Schnittstelle zwischen Zahnmedizin, Ernährungsmedizin und Präventivmedizin.

Helles Behandlungszimmer beim Zahnarzt mit einer Behandlungseinheit und der Praxissoftware LinuDent.

Digitalisierung, die den Behandlungsalltag einfacher macht?

Künstliche Intelligenz und Digitalisierung verändern zunehmend die Arbeitswelt – auch in der Zahnarztpraxis. Dabei geht es längst nicht nur um neue Technologien, sondern vor allem um die Frage: Wie können digitale Lösungen den Praxisalltag sinnvoll unterstützen und Mitarbeitende von Routinetätigkeiten entlasten?

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Zahnmedizin

Handlungsempfehlungen und Rahmenbedingungen im dynamischen Feld digitaler Erfassung

Mit der neuen S2k-Leitlinie „Intraoralscan in der Zahnmedizin“ liegt erstmals eine breit konsentierte, fachübergreifende Orientierungshilfe zur Anwendung intraoraler Scansysteme vor. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde wurde die Leitlinie gemeinsam mit 41 weiteren Fachgesellschaften und Institutionen erarbeitet. Sie bildet den aktuellen Wissensstand zu technischen Grundlagen, Anwendungsgebieten sowie Rahmenbedingungen intraoraler Scansysteme ab.

Die 30-Minuten-Regel ist überholt

Seit Jahrzehnten lautet der Rat an Patienten, nach dem Verzehr von Saurem 30 bis 60 Minuten mit dem Zähneputzen zu warten, um in der von der Säure erweichten Phase keinen Schmelz abzutragen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse sprechen gegen diese Faustregel: Für den menschlichen Zahnschmelz bringt das Warten keinen messbaren Vorteil[1].

DZOI-Kurs kombiniert IV-Analgosedierung mit PRF

Immer mehr Patientinnen und Patienten wünschen sich schmerzfreie Behandlungen unter Sedierung. Gleichzeitig gewinnt die Aufbereitung von Platelet-Rich Fibrin (PRF) in der dentoalveolären Chirurgie an Bedeutung. Das Deutsche Zentrum für orale Implantologie e. V. (DZOI) reagiert darauf mit einem neuen Kursformat: Am 07. November 2026 findet in Rosdorf bei Göttingen der Hands-on-Intensivkurs „IV-Analgosedierung & PRF“ statt. Referenten sind DZOI-Vorstandsmitglied Dr. Dr. Marc Ackermann und Dr. Jack Möller. An einem Tag lernen die Teilnehmenden Theorie und Praxis der intravenösen Sedierung sowie die Anwendung von PRF.

MEDECI – die neue E-Learning-Plattform für Implantologie

MEDECI ist die Abkürzung von Master Excellence Dental Expert Complete Implantology und derzeit die größte E-Learning-Plattform zum Thema. Sie vereint das Wissen aus mehr als 30 Jahren gelebter Implantologie in Form von über 600 OP-Videos, Animationsfilmen, kurzweiligen Dialogen und praxisnahen Anleitungen. Die ZMK sprach mit dem Visionär und Gründer von MEDECI, Dr. Armin Nedjat, ebenfalls Entwickler des implantologischen minimalinvasiven MIMI-Verfahrens und CEO der CHAMPIONS-Gruppe.

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Zahntechnik

„Echter“ Zahnersatz aus Menschenzähnen

Am 18. Juni 1815 war endlich die Schlacht bei Waterloo zu Ende und Napoleons Armee durch die britischpreußischen Koalitionstruppen besiegt worden. Diese Schlacht kostete über 50.000 Soldaten das Leben. Leichenfledderer nahmen daraufhin nicht nur Kleidung und Wertsachen an sich, sondern begannen auch mit der „Zahnernte“, was zu jener Zeit nach großen Schlachten durchaus üblich war.

Effizientere Prozesse im Dentallabor: Ressourcen schonen, Qualität sichern

Moderne Dentallabore stehen vor der Aufgabe, höchste funktionale und ästhetische Ansprüche mit wirtschaftlichen und nachhaltigen Prozessen zu verbinden. Maßgeschneiderte Zahnersatzlösungen wie Kronen, Brücken und Implantate entstehen heute aus dem präzisen Zusammenspiel von Zahnarztpraxis, handwerklichem Know-how und moderner Fertigungstechnologie. Fortschrittliche Verfahren und innovative Materialien bilden dabei die Grundlage für eine hochwertige Patientenversorgung.

Management

Die Körpersprache im Praxisalltag: Was will mir mein Patient eigentlich sagen?

Eine Beratungssituation in der Praxis: Der Patient wendet sich ab, hält die Hand vor den Mund und blickt zu Boden. Er reagiert ohne Worte – und doch sehr beredt ... Wer solche Zeichen nicht versteht oder ignoriert, läuft Gefahr, dass die weitere Beratung fruchtlos verläuft. Zahnarzt und Praxisteam sollten Zeichen der Körpersprache deuten können, um im Alltag passend und schnell zu reagieren. Um erfolgreich mit Patienten non-verbal zu kommunizieren, ist es zudem hilfreich, die eigene Körpersprache kritisch zu hinterfragen und bewusst einzusetzen.

Nichts Schöneres auf Erden als Beschwerden!?

Die wenigsten Menschen empfinden Beschwerden als angenehm. Doch wir sollten dankbar sein, wenn die Kritik unserer Patienten uns erreicht und wir die Chance haben, es bei ihrem nächsten Besuch besser zu machen. Schlecht für die Praxis wäre es, wenn es kein nächstes Mal gäbe und die Klagen des Patienten seinen Bekanntenkreis erreichten. Deshalb: offen sein und sogar aktiv nachforschen, wie es um die Befindlichkeit des Patienten steht. Unsere Autorin verrät, wie man Patienten dazu einlädt, ihre Meinung zu sagen.

Investoren dürfen keine medizinischen Entscheidungen bestimmen

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) begrüßen die Initiative der Bundesregierung, die Unabhängigkeit der steuerberatenden Berufe gesetzlich zu sichern und den Einfluss externer Finanzinvestoren in Steuerberatungskanzleien auszuschließen. Was für Steuerberater als zwingend notwendig erkannt wird, gilt in gleicher Weise für die zahnärztliche Berufsausübung: Medizinische Entscheidungen müssen allein am Wohl der Patientinnen und Patienten ausgerichtet sein – nicht an Renditeerwartungen.

Dentalbranche

Neue Komplexität erfordert intensive und vielfältige Weiterbildung

Im kleinen Fürstentum Liechtenstein entwickelt Ivoclar, ein weltweit agierendes Unternehmen mit weltweit 3.600 Beschäftigten, seit über 100 Jahren hochwertige Dentallösungen. Im Rahmen des ersten Ivoclar Media Connect besuchten Medienvertreterinnen und -vertreter den neuen Ivoclar-Campus am Headquarter in Schaan. Sie hatten die Möglichkeit, aktuelle Trends und Lösungen hautnah zu erleben. Der Fokus lag auf der enormen Bedeutung von Aus- und Weiterbildungsangeboten, um innovative Lösungen effizient in den Arbeitsalltag zu integrieren. Dank der rund 70 Ivoclar- und Partner-Academies weltweit können sich Studierende sowie Expertinnen und Experten aus Labor und Praxis mit den neuesten Anwendungen unterschiedlicher dentaler Dentaltechnologie vertraut machen.

Dentaurum kürt Hans-Peter Bantleon Preisträger 2026

Kitzbühel wurde erneut zum Treffpunkt der internationalen Kieferorthopädie-Szene: Zur 54. Internationalen Fortbildungstagung der ÖGKFO (Österreichische Gesellschaft für Kieferorthopädie) kamen zahlreiche Fachbesucher zusammen. Das mehrtägige Programm spannte einen Bogen von aktuellen klinischen Themen wie der „Aligner-Therapie bei Kindern und Jugendlichen“ bis hin zu praxisrelevanten Herausforderungen wie „Cybercrime in der Praxis“. Ein besonderer Höhepunkt der Tagung war die Verleihung des Hans-Peter-Bantleon-Förderpreises für Kieferorthopädie. Dentaurum stiftete auch in diesem Jahr das Preisgeld für den ersten Platz der renommierten wissenschaftlichen Auszeichnung der ÖGKFO.

Odontathon 2026 – ein inspirierendes Format

Vom 13. bis 15. März 2026 brachte der Odontathon engagierte Fachleute verschiedenster Branchen sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte zu einem intensiven Innovations-Event zusammen. Anders als bei klassischen Fachkongressen stand nicht das Zuhören, sondern das aktive Mitgestalten im Fokus. Organisiert wurde die Veranstaltung von BFS health finance und Healthcare Futurists, mit dem Ziel, kreative Lösungen für drängende Herausforderungen in der Zahnmedizin und der Dentalbranche zu entwickeln.

Wer hat den DH Award verdient?

Sie meinen „Das hat einen DH-Award verdient“? Dann nominieren Sie diese Leistung bis spätestens 31. März 2026. Die Awards werden in den folgenden Kategorien verliehen: 1. Öffentliches Gesundheitswesen (Senioren, Pflegebedürftige und soziale Projekte), 2. Dentalhygiene, 3. Nachwuchs und 4. Forschung.

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