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Autor/in

Dr. M. Sad Chaar

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde,

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2 Artikel verfügbar


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Adhäsivattachments – eine bewährte minimalinvasive Versorgungsmöglichkeit

Wie kann eine herausnehmbare Teilprothese am erfolgreichsten an gesunden Pfeilerzähnen befestigt werden? Adhäsivattachments aus Kobalt-Chrom-Legierungen stellen bei korrekter Indikationsstellung eine zuverlässige und minimalinvasive Therapieform dar, die im Vergleich zu Teilprothesen mit konventionellen Retentionselementen etwas höhere Überlebensraten zeigt. Der folgende Beitrag beschreibt die techniksensitive klinische Vorgehensweise; Materialoptionen und die aktuelle Studienlage werden ebenfalls vorgestellt.

Einflügelige vollkeramische Adhäsivbrücken

Einflügelige Adhäsivbrücken im Frontzahnbereich stellen bei korrekter Indikationsstellung heute eine zuverlässige, ästhetische und minimalinvasive Therapieform dar, für die hervorragende Daten der klinischen Langzeitbewährung vorliegen. Seit Mitte 2016 sind einflügelige metallkeramische Adhäsivbrücken in Deutschland altersunabhängig zum Ersatz von Schneidezähnen Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen. Insbesondere für Kinder und Jugendliche vor Abschluss des Kieferwachstums bieten sie eine adäquate Therapiemethode. Inzwischen ist auch der Ersatz von Eckzähnen und Prämolaren mittels Adhäsivbrücken möglich. Diese Versorgungsform muss jedoch noch als experimentell angesehen werden, da nur wenig publizierte Daten zur klinischen Bewährung vorliegen. Der nachfolgende Beitrag beschreibt den Ablauf bei der Herstellung von Adhäsivbrücken im Front- und Seitenzahnbereich, wobei auch auf die Materialwahl und die derzeitige Studienlage eingegangen wird.

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