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Fachmedien

Fachmedien transportieren auf ihrem jeweiligen Gebiet aktuelles Wissen an die Leserschaft. Dies kann erfolgen über Fachzeitschriften, Online-Plattformen, Hybride Veranstaltungen, interaktive Fortbildungstools oder Messen etc. Ziel ist, die Zahnmediziner und Zahntechniker über die neuesten Entwicklungen und Forschungsaktivitäten zu informieren, um letztlich die zahnärztliche Versorgung der P

Minimalinvasive einflügelige Adhäsivbrücken aus Zirkonoxidkeramik

Einflügelige vollkeramische Adhäsivbrücken sind im Frontzahnbereich als minimalinvasive und klinisch zuverlässige Therapieoption etabliert. Ihr Einsatz im Seitenzahnbereich gilt hingegen weiterhin als experimentell. Ziel dieses Beitrags ist es, die Indikationen, das klinische Vorgehen sowie die aktuelle Evidenzlage zu einflügeligen vollkeramischen Adhäsivbrücken aus hochfester Zirkonoxidkeramik zum Ersatz einzelner fehlender Seitenzähne darzustellen.

Totalprothetik im Wandel

Die Totalprothetik galt über Jahrzehnte als die „Königsdisziplin“ der Zahntechnik. Sie ist ein Bereich, in dem klinische Erfahrung, anatomisches Verständnis und manuelles Geschick so eng miteinander verwoben sind wie in kaum einem anderen Bereich. Doch das Bild der Zahntechniker, die in akribischer Kleinstarbeit Wachsaufstellungen vornehmen und Prothesenbasen im Küvettenverfahren stopfen oder gießen, wandelt sich rasant. Und genauso sieht es mit der Abrechnung dieser Arbeiten aus.

Keramiken im Biotop Mundhöhle

Unter den Materialien, die bei der Herstellung von Zahnersatz verwendet werden, kommen Keramiken in ihren optischen und physikalischen Eigenschaften dem natürlichen Zahnschmelz am nächsten. In den vergangenen 30 Jahren haben sie außerdem eine enorme Entwicklung erfahren – speziell in Bezug auf Verarbeitung und Langzeitstabilität. Durch standardisierte Prozesse, die besonders bei der Gefügeausbildung zum Tragen kommen, können konstante Festigkeitswerte erzielt werden, die im Wesentlichen nicht mehr nur noch von den individuellen Fertigkeiten und Erfahrungen des jeweiligen Zahntechnikers oder der Zahntechnikerin abhängig sind.

Ober- und Unterkieferrestauration mit individuellem Stegdesign

Der Patient stellte sich mit einer Parodontitis, Periimplantitis an den Implantaten 32/42 sowie mehrerer Zähne mit einer Mobilität von Grad II und Grad III in der Praxis vor (Abb. 1). Die Situation verursachte bei ihm erhebliches Unbehagen – so stark, dass der Patient sich weder im Spiegel ansehen wollte noch normal essen konnte. Um diese schwierige Situation zu lösen, wünschte er sich eine Rehabilitation, die ein komfortables Kauen ermöglicht und zugleich ein natürlich wirkendes Lächeln erzeugt. So, als hätte er wieder echte Zähne.

Chance oder Haftungsfalle?

Wenn Zahnarztpraxen und Dentallabore zusammenarbeiten, werden zahlreiche Daten und Informationen ausgetauscht. Dies beginnt bereits mit der Auftragserteilung an das Labor, umfasst unter anderem notwendige zahntechnische Angaben und reicht bis hin zur Rechnungsstellung. Da die Digitalisierung im Gesundheitswesen kontinuierlich voranschreitet und mit der Telematikinfrastruktur bereits eine elektronische Basis vorhanden ist, liegt es nahe, auch diesen Kommunikationsweg papierlos zu gestalten. Doch welche Vorteile ergeben sich daraus für Dentallabore – und wo könnten mögliche Risiken liegen?

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