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Dagmar Kromer-Busch

Dagmar Kromer-Busch

Freie Fachjournalistin Dental Journalistenbüro Punkt um Magisterstudium an der Universität zu Köln/Universität Cork, Irland 2000 – 2001 Fachredakteurin Online & Print, Spitta GmbH, Balingen 2002 – 2003 Fortbildung Journalismus & Neue Medien, Journalisten-Zentrum Haus Busch, Hagen Seit 2003 Selbstständig als freie Journalistin / freie Redakteurin 2019/2020 Kurse in evidenzbasierter

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49 Artikel verfügbar


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Bedeutung von Lifestyle und Lebenswelt für die (Zahn-)Gesundheit

Die erst im vergangenen Jahr gegründete D-A-C-H Gesellschaft für Ernährungszahnmedizin e.V. (DGEZM) lud am 14. November 2025 zu ihrer ersten Jahrestagung unter dem Motto „Evolution, Ernährung und Mundgesundheit“ ein. Die Online-Veranstaltung stand unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Johan Wölber und umfasste zwei Vorträge zu Ernährung und oraler Gesundheit.

Ansätze zur Zahnputzoptimierung, ein Begleiter für die Parotherapie und ein neuer Blick auf Bruxismus

Beim 4. Gemeinschaftskongress präsentierten 30 zahnmedizinische Fachgesellschaften und Arbeitsgemeinschaften vom 30. Oktober bis 1. November 2025 ein umfangreiches Programm. In der für die Fachpresse konzipierten „NUGGET-RUNDE“ stellten fünf Referenten ihre aktuellen, praxisrelevanten Themen vor – „Goldstücke“ aus Prophylaxe, Parodontologie und Zahnerhalt. Zwei Beiträge griffen zudem die Bedarfe auf, die sich aus militärischen Konflikten hinsichtlich der zahnmedizinischen Versorgung ergeben. Moderiert wurde die Veranstaltung von Barbara Ritzert, Pressesprecherin der DGI.

ZMK-Gemeinschaftskongress 2025: „Zahnmedizin neu denken“

Der Deutsche Zahnärztetag / der 4. Gemeinschaftskongress der zahnmedizinischen Fachgesellschaften fand vom 30. Oktober bis 1. November 2025 im Estrel Congress Center Berlin als Großereignis der Zahnmedizin unter dem Leitthema „Therapiekonzepte – praxisnah, kontrovers, interdisziplinär“ statt. Über 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Praxis, Klinik und Wissenschaft waren nach Angaben des Veranstalters, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e. V. (DGZMK), in Berlin zusammengekommen.

Mit methodischer Feinarbeit zu aussagekräftigeren Ergebnissen

Welchen Nutzen kann man den verschiedenen Parodontitisbehandlungen bescheinigen? Diese Fragestellung untersuchte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses. Dieser berät über die Anpassung der derzeitig gültigen Paro-Behandlungsstrecke. Und dessen Vertreter werden über die Aufnahme neuer Behandlungsmethoden in den Leistungskatalog des gesetzlichen Kassensystems entscheiden. Zur Diskussion steuert das IQWiG die Bewertung aus wissenschaftlicher Sicht bei. Der Abschlussbericht des IQWiG zur Nutzenbewertung parodontaler Behandlungsmethoden liegt nun vor. Wie es zu den Veränderungen gegenüber dem Vorbericht kam, der bei der Zahnärzteschaft sehr kritisch aufgenommen wurde, haben wir bei Frau Dr. Martina Lietz erfragt, die die Nutzenbewertung als Projektleiterin wissenschaftlich betreut hat.

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