Anzeige

Autor/in

Robert Müller

Dr. Robert Müller

als Favorit hinzufügen

2 Artikel verfügbar


Anzeige

Anzeige

Die Kinnplastik in der Therapie der obstruktiven Schlafapnoe

Die Kinnplastik zur Straffung der Mundbodenmuskulatur kann bei der chirurgischen Therapie der obstruktiven Schlafapnoe entweder zusätzlich zur Vorverlagerung von Ober- und Unterkiefer erfolgen oder als separater Eingriff. Die funktionellen und ästhetischen Effekte zweier bekannter Methoden, der Schubladenosteotomie und der Kinnrandverschiebung, werden in diesem Zusammenhang diskutiert. Als neue Methode wird eine Kombination aus beiden, die Schubladen-Flügeltechnik (chin drawer-wing osteotomy, new genioplasty technique), vorgestellt. Sie vereint die Vorteile beider Methoden bei gleichzeitiger Minimierung eventueller ästhetischer Nachteile

Das maxillo-mandibuläre Advancement zur Therapie der obstruktiven Schlafapnoe

Die chirurgische Vorverlagerung von Ober- und Unterkiefer, ggf. in Kombination mit Drehung gegen den Uhrzeigersinn, Kinnrandverschiebung und evtl. Korrekturen der inneren Nase, wird als effektive Therapie der schweren obstruktiven Schlafapnoe vorgestellt und im Vergleich zu den Alternativen diskutiert. Doppelt profitieren Patienten mit Dysgnathien, bei denen neben der Therapie der Schlafapnoe gleichzeitig die Korrektur der Okklusion und Harmonisierung der Gesichtsästhetik erfolgen kann. Der Einsatz dieser bewährten Therapie erst als „ultima ratio“ wird kritisch hinterfragt und ein Patienten-individueller interdisziplinärer Therapieansatz der obstruktiven Schlapanoe befürwortet.

Anzeige
Anzeige