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Sven Thiele

1986–2020 Zahnarzt (kassenzahnärztliche und später privatzahnärztliche Praxis, Deutschland und England) 2009–2020 Dozent am King’s College London Seit 1996 Zertif. NLP-Trainer und Klinischer Hypnotherapeut Seit 1996 Publizist und Referent Autor zahlreicher Bücher und Fachartikel

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9 Artikel verfügbar


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Die stille Kunst der Kundenbindung

Dieser Artikel fragt nicht nach Fräswerkstoffen oder Brennprotokollen; er fragt nach Beziehungen. Wie baut ein Labor Vertrauen? Wie wird aus einer pragmatischen Geschäftsbeziehung eine partnerschaftliche Verbindung, die auch Stürme und Preisdruck übersteht? Die Antwort liegt weniger in Sonderangeboten als in wiederholbaren Verhaltensmustern: Verlässlichkeit, subtile Kommunikation, empathisches Verständnis für die Praxiswelt und eine Haltung, die Qualität über kurzfristige Umsatzeffekte stellt.

Warum das Lächeln in der Zahnarztpraxis mehr wert ist als jeder Return on Investment

Die heutige Zahnarztpraxis ist kaum noch mit jener von vor zwanzig Jahren zu vergleichen. Noch nie war es so einfach, Abläufe zu straffen, Zeit zu sparen und Ressourcen exakt zu kalkulieren. Der Return on Investment (ROI) scheint zur neuen Leitgröße des Praxiserfolgs geworden zu sein. Dabei drängt sich jedoch die Frage auf, ob in diesem Streben nach Optimierung nicht genau das verlorengeht, was eine Zahnarztpraxis im Kern zusammenhält – nämlich Menschlichkeit, persönliche Begegnung und Vertrauen. Denn eines lässt sich mit keinem Scanner und keinem Praxismanagement-Tool messen: das gelöste, ehrliche Lächeln zufriedener Patienten/-innen, ebenso wenig wie die Gründe für ihre Entscheidung, auch beim nächsten Mal wiederzukommen..

Strategische Laborpositionierung und -absicherung

Der Trend geht zur Digitalisierung. Nicht nur im Labor, auch in den Zahnarztpraxen. In vielen Praxen stehen CAD/CAM-Maschinen, mit denen inzwischen ein großer Teil an vollkeramischen Kronen und Brücken gefertigt wird. Dafür fehlen im Labor teilweise die gewinnbringenden Arbeiten. Dazu kommt noch der Markt für Billigzahnersatz. Wie kann die strategische Absicherung des eigenen Labors in wirtschaftlich unsicheren Zeiten gelingen? Was sind Wege, um notwendige Zukunftsentscheidungen zu planen?

Warum bewusstes Arbeiten zum stärksten Qualitätssignal wird

Die Zahntechnik erlebt eine starke Beschleunigung: Digitale Workflows, automatisierte Fertigung und steigender wirtschaftlicher Druck verändern die Erwartungen der Zahnarztpraxen. Schnelligkeit wird zunehmend vorausgesetzt – bei gleichzeitig hohem Qualitätsanspruch. Doch Qualität ist kein einheitlicher Maßstab: Sie reicht von funktional ausreichend bis hin zu maximaler Präzision und individueller Ästhetik. Für viele Labore entsteht daraus eine zentrale strategische Frage: Konkurrenz über Tempo – oder bewusste Präzision als klares Profil?

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