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Autor/in

Diana Wolff

Dr. Diana Wolff

1996–2001 Studium der Zahnmedizin an der Universität Heidelberg2001–2006 Wissenschaftliche Angestellte an der Poliklinik für Zahnerhaltung des Universitätsklinikums Heidelberg2004 Promotion2006 Zertifizierung im Fach Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ)2006–2007 Tätigkeit als angestellte Zahnärztin in privater Praxis in München2007 Ernennung zur Spezialistin der DGZ in Zahnerhaltung

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2 Artikel verfügbar


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Amalgamverbot in der EU zum 01.01.2025

Zum 1. Januar 2025 tritt ein weitreichendes Verbot der Verwendung von Dentalamalgam in der Europäischen Union in Kraft. Dies geht auf die Verordnung 2024/1849 [1] des Europäischen Parlaments und des Rates zurück, die eine vorzeitige Einschränkung der Nutzung von quecksilberhaltigem Amalgam um etwa zehn Jahre vorzieht. Amalgam darf ab diesem Datum nur noch in Ausnahmefällen angewendet werden, wenn ein Zahnarzt oder eine Zahnärztin dies aufgrund spezifischer medizinischer Notwendigkeiten als zwingend erforderlich ansieht. Im Folgenden hat die Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), die aus dem Verbot resultierenden wichtigsten Fragen an die Zahnmedizin mit Antworten aufgelistet.

Innovative Ansätze in der Kariestherapie

Trotz der großen Erfolge bei der Verringerung der Kariesprävalenz in industrialisierten Ländern, wie beispielsweise in Deutschland (DMS V [15]), stellen dentale kariöse Läsionen, obwohl sie primär nicht lebensgefährdend sind, ein schwerwiegendes Gesundheitsproblem dar, welches im Vergleich zu anderen Erkrankungen global auf dem Vormarsch zu sein scheint. Im Fokus der Wissenschaft steht der Einsatz gezielter antimikrobieller Peptide (STAMPS = Specifically Targeted Antimicrobial Peptides) zur selektiven Eliminierung kariespathogener und -fördernder Bakterienspezies. Der folgende Beitrag gibt einen aktuellen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Forschung sowie bisher publizierte Studienergebnisse.

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