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Implantologie

Aller guten Dinge sind DREI – beim ITI

Auch nach der Europameisterschaft heißt es in der Zahnmedizin weiterhin „am Ball bleiben“. Dies ist in der heutigen Zeit eine wichtige Verantwortung für Zahnärztinnen und Zahnärzte und insbesondere unabdingbar für die Behandlungsqualität und persönliche Weiterentwicklung. Für eine moderne und zeitgemäße fachspezifische Fort- und Weiterbildung bietet die ITI Sektion Deutschland drei strukturierte Curricula an. Dr. Maja Lüllmann, Dr. Stephanie Goebel und Dr. Alexander Kunick waren Teilnehmende und geben einen persönlichen Einblick über ihre gesammelten Eindrücke.

ITI
Abb. 1: Im Curriculum Implantologie werden die jeweils vermittelten theoretischen Inhalte anhand von Übungen am Modelpräparat praktisch geübt.
Abb. 1: Im Curriculum Implantologie werden die jeweils vermittelten theoretischen Inhalte anhand von Übungen am Modelpräparat praktisch geübt.

Attraktiv, zeitgemäß und evidenzbasiert soll eine heutige Fortbildung erfolgen. Schließlich stehen die Patientinnen und Patienten im Fokus und müssen das beste State-of-the-Art-Treatment erfahren. Aber wohin mit seinen Fragen? Wer bietet eine seriöse Plattform, die nicht nur interessante, zukunftsträchtige postgraduale Bildung vermittelt, sondern gleichzeitig die Möglichkeit zum kollegialen und freundschaftlichen Austausch in angenehmer Atmosphäre? Wer lernt nicht gerne von einer national und international führenden und unabhängigen, wissenschaftlichen Fachgesellschaft mit mehr als 20 000 Mitgliedern in über 100 Ländern weltweit?

Die Fortbildungsangebote des globalen International Team for Implantology – kurz ITI – sind vielfältig und passen zu den heutigen individuellen Bedürfnissen und Wünschen der Teilnehmenden und deren Teams. Seit 1980 stellt das ITI forschungsbasierte Informationen rund um die dentale Implantologie und deren Umfeld zur Verfügung und bietet hierzu auch mehrere erfolgreiche, breit gefächerte theoretisch-praktische Fortbildungen an. Neben nationalen und internationalen Kongressen, Study Clubs, Treatment Guides und einem breiten Angebot an diversen online Fortbildungsformaten, wie der ITI Academy, gibt es hierzulande für die Mitglieder ein besonderes Highlight: das ITI Curriculum.

Weltweit bietet nur die ITI Sektion Deutschland drei fundierte, evidenzbasierte und logisch strukturierte Curricula zur Intensivierung des Fachwissens an. Sie vermitteln den aktuellen Stand der Dinge und bieten eine kostbare Plattform für Diskussionen und interessanten Austausch. Ein Netzwerk zu bilden und zu erweitern ist heute zwar einfacher geworden, dennoch sollte der Rahmen stimmen und den bietet das ITI, um bestmögliche Entscheidungen für die Patienten zu treffen. Daher ist die Teilnahme nicht nur ideal geeignet für Zahnmediziner/innen mit wenig Vorkenntnissen in der Implantologie, sondern ebenso für Kollegen/innen, die ihr schon vorhandenes implantologisches Wissen weiter vertiefen möchten.

Zum bekannten, auf Basis der ITI-Konsensus Konferenzen und ITI-Treatment Guides erstellten, „Curriculum Implantologie“ gesellen sich seit April 2020 nun auch das „Curriculum Orale Regeneration“ – für alle, die ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Augmentation, parodontale Regeneration und Weichgewebschirurgie erweitern möchten – sowie seit 2022 das „Curriculum Digital“, welches die digitale Zukunft in der Zahnmedizin und Zahntechnik vermitteln möchte.

Im Vordergrund stehen bei allen Curricula die Wissensvermittlung und Fortbildung in kollegialer und entspannter Atmosphäre. Und dazu kommt noch eine erforderliche Reisebereitschaft innerhalb Deutschlands, da die Kurse traditionsgemäß an immer anderen Standorten stattfinden. Bühne frei für hochkarätiges Fachwissen, renommierte nationale und internationale Referenten/innen und geselliges Beisammensein im Kreise der ITI-Familie!

Das ITI Curriculum Implantologie – Grundlage für den Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

Das ITI-Curriculum Implantologie ist ein in Deutschland und Österreich stattfindendes, länderübergreifendes postgraduales, wissenschaftsbasiertes Curriculum, welches die umfassende Basis für den Erwerb des von den Zahnärztekammern vergebenen „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“ zu vermitteln vermag. Das Curriculum ist in neun Module aufgeteilt – acht Präsenzveranstaltungen und ein Online-Modul, wobei den Teilnehmer/innen die Grundlagen der Implantologie und Implantatprothetik inklusive verschiedener Behandlungs- und Belastungsprotokolle, das Management von Knochen- und Weichgewebe sowie der Umgang mit Komplikationen vermittelt wird.

Die acht Präsenzveranstaltungen, die jeweils an Wochenenden stattfinden, bestehen aus Vorträgen und praktischen Übungen am Modell, Tier- oder Humanpräparat. Darüber hinaus beinhaltet das Curriculum zwei eintägige Hospitationen, die entweder parallel oder im Anschluss an die Module erfolgen können. Bei den Hospitationen – die ausschließlich an ausgewählten Universitäten oder Praxen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz stattfinden – vertiefen die Teilnehmenden ihr praktisches Wissen bei erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. Nach erfolgreich abgeschlossenem Curriculum können die Teilnehmenden den „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“ beantragen oder ihr Wissen beim Upgrademodul zum Intermediate Level weiter ausbauen, um im Anschluss das „ITI Diploma in Implant Dentistry“ zu erwerben.

„Viele unterschiedliche Eindrücke, ein guter kollegialer Austausch und attraktive Orte sowie coole Abendveranstaltungen“. Mit diesen Worten beschreibt Dr. Maja Lüllmann, Fachzahnärztin für Oralchirurgie aus München – die das Curriculum Implantologie im Jahr 2018 erfolgreich abgeschlossen hat – ihre persönlichen Eindrücke des durchlaufenen Programms. Für Sie war vor allem die Kombination aus hochkarätiger, fachlicher Fortbildung und der Auswahl der attraktiven Veranstaltungsorte ausschlaggebend, um sich für eine Teilnahme am Curriculum zu entscheiden. Ein Highlight war für sie insbesondere der praktische Kurs am Humanpräparat.

Das ITI Curriculum Orale Regeneration – Hart- und Weichgewebsmanagement „at its best” seit 2020

Das Curriculum Orale Regeneration bietet allen zahnärztlich und chirurgisch tätigen Kolleginnen und Kollegen – vom Zahnarzt, Oralchirurgen, Parodontologen bis MKG-Chirurgen – eine umfassende, modulare Fortbildung zum oralen Hart- und Weichgewebsmanagement. Die acht Präsenz-Wochenendmodule, die nicht nur theoretisches Wissen, sondern vor allem auch praktische Fertigkeiten durch Übungen am Modell und Tierpräparat vermitteln, werden durch ein Online-Modul ergänzt.

Inhaltlich erhalten die Teilnehmenden detailliertes Wissen zur Wiederherstellung und Regeneration oraler Hart- und Weichgewebe um Zähne und Zahnimplantate – inklusive Sofortimplantationen und Ridge Preservation –, zur Anwendung von Biomaterialien und autologen Biomaterialen (z.B. auch die Herstellung und Anwendung von Blutkonzentraten) sowie zu verschiedenen prä-implantologischen Augmentationsmethoden. Nach absolviertem Curriculum – nachgewiesen durch erfolgreich bestandene Prüfungen am Ende eines jeden Moduls – wird den Teilnehmenden der Titel „Experte für Orale Regeneration (ITI)“ verliehen.

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Dr. Alexander Kunick, niedergelassener Zahnarzt und zertifizierter Implantantologe aus Calden, begab sich im Jahr 2021 auf die Reise durch das Curriculum orale Regeneration. „Ich wollte unbedingt komplexere Fälle lösen und damit einen entscheidenden Mehrwert für meine Patientinnen und Patienten schaffen“, so beschreibt er seine Motivation für die Teilnahme am Curriculum. Ihm haben nicht nur die fachliche Kompetenz der Referenten, sondern insbesondere auch die Gelegenheit zum fachlichen und persönlichen Austausch in ungezwungener Atmosphäre gefallen: „Vom Netzwerkcharakter des ITI zu profitieren ist ein hervorragender Nebeneffekt.“ Darüber hinaus konnte er das erlernte praktische und theoretische Wissen des Curriculums problemlos in seinem klinischen Alltag anwenden: „Ich habe, wie erwünscht, direkt komplexere Fälle lösen können und sämtliche neu erlernte chirurgische Techniken wie z.B. Sinusbodenelevation, peri-implantäre und parodontale Regeneration in den Praxisablauf bzw. in unser Behandlungskonzept integriert.“

Das ITI Curriculum Digital – kompakt, interdisziplinär und zukunftsgerichtet

Durch die in den letzten Jahren rasant angestiegene Implementierung der digitalen Zahnmedizin bzw. Implantologie in den klinischen Alltag wurde im Jahr 2022 das Fortbildungsangebot der ITI-Sektion Deutschland durch das dritte Curriculum Digital ergänzt. Da diese Entwicklung nicht nur die Zahnmedizin, sondern insbesondere auch die Zahntechnik betrifft – und eine routinierte, interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine erfolgreiche Behandlung der Patientinnen und Patienten unabdingbar ist – spricht das Curriculum Digital sowohl Zahnmediziner/innen als auch Zahntechniker/innen an. Das innovative „Hybrid“-Curriculum Digital besteht aus drei Präsenz- und drei Online-Modulen – die jeweils an Wochenenden stattfinden – diese vermitteln den Teilnehmenden theoretische und praktische Inhalte zu den Themen Datenerfassung und -management, Intraoralscan, digitaler Zahnersatz und Zahntechnik sowie zur digitalen Implantologie inklusive verschiedener Sofortversorgungskonzepte. Nach erfolgreichem Abschluss können sich die Teilnehmenden durch das erhaltene Zertifikat „Experte für digitale Zahnmedizin (ITI)“ nennen.

„Das ITI Curriculum Digital ist der perfekte Start für Beginner der digitalen Zahnmedizin und Networking-Interessierte“ , so beschreibt Dr. Stephanie Goebel ihre persönlichen Erfahrungen. Die selbstständige Zahnärztin aus Finthen hat 2024 das ITI Curriculum Digital absolviert. Für sie waren vor allem die gelungene Kombination aus Zahnmedizin und Zahntechnik bzw. Präsenz- und Online-Veranstaltungen, sowie die namhaften Referenten ausschlaggebend, um sich für die Teilnahme am ITI Curriculum zu entscheiden. Auch sie konnte die vermittelten Inhalte in den klinischen Alltag integrieren, wodurch nicht nur sie selbst und ihr Praxisteam, sondern insbesondere ihre Patientinnen und Patienten profitieren konnten: „Das Curriculum hat mir geholfen, gestärkt durch die Information der einzelnen Module, das DVT und den Intraoralscanner ab jetzt täglich einzusetzen und auch Implantate 3-dimensional zu planen.“ Darüber hinaus habe sich im Laufe des Kurses auch für sie vor allem der Netzwerkcharakter des ITI als „Gamechanger“ erwiesen.

Durch die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmenden wird deutlich: vor allem für den Bereich der evidenz-basierten Fortbildung kommt dem ITI klar eine Sonderstellung zu: internationale und generationsübergreifende Austauschmöglichkeiten für Kollegen/innen, bei denen Fragen und Antworten in geselliger Runde beantwortet werden. Jeder Teilnehmende kann dadurch sein Portfolio nochmals erweitern und mit neuem Wissen und Fertigkeiten gestärkt in den klinischen Alltag zu seinen Patienten und Patientinnen zurückkehren. Auch nach den Kursen bleibt das ITI ein verlässlicher Ansprechpartner für Fragen, Probleme und Entscheidungen und kann auch dabei helfen, den eigenen Weg erfolgreich weiter zu beschreiten. Das ITI will Zahnmediziner/innen und Zahntechniker/innen bei ihrer Karriere begleiten und ermöglichen, an Diskussionen mit renommierten nationalen und internationalen Experten/Innen aus Hochschule und Praxis teilzuhaben. Genau das fördert aktiv die Vernetzung und den Informationsaustausch zwischen den ITI-Mitgliedern und anderen Experten/Innen und kann heutzutage ein wichtiger Schlüssel zum persönlichen beruflichen Erfolg sein.

Eins, zwei oder drei – hier ist für jeden das richtige Curriculum dabei!!

Lüllmann

Dr. Maja Lüllmann studierte in Würzburg Zahnmedizin und absolvierte die Weiterbildung zur Fachzahnärztin für Oralchirurgie in Dachau. Nach weiteren beruflichen Stationen in der Schweiz und Österreich und erfolgreich absolvierten Curricula – u. a. Implantologie und Oralchirurgie – arbeitet sie aktuell als geschäftsführende Zahnärztin des ZTK Standorts in München Sendling.

Kunick

Dr. Alexander Kunick studierte in Würzburg Zahnmedizin, absolvierte in den letzten Jahren unterschiedliche Curricula und erlangte u. a. die Tätigkeitschwerpunkte Endodontie und Implantologie. Darüber hinaus gründete er die Netzwerk-Plattform „Dental Mastermind by Dr. Kunick“ und ist seit 2019 selbstständig in eigener Praxis in Calden tätig.

Goebel

Dr. Stephanie Goebel absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Zahntechnikerin und studierte anschließend in Mainz Zahnmedizin. Nach Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Zahnersatzkunde an der Unizahnklinik in Mainz und als selbstständige Zahnärztin ist sie seit 2014 in eigener Praxis in Finthen tätig.

Quelle:
Oralchirurgie T1

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