Eine Bisslageänderung ist immer dann indiziert, wenn die habituelle Verzahnung mit der zentrischen Kiefergelenksposition nicht übereinstimmt. Die Bisslageänderung gehört zur Funktionstherapie und wird immer dann durchgeführt, wenn der Biss über eine Schiene, die vor allem bei Nacht getragen werden sollte, neu eingestellt wurde.
Indikationen für eine Änderung der Bisslage sind: Zahnhartsubstanzverluste durch Abrasion, Erosion, Attrition; Dysfunktion der habituellen Verzahnung; Dysfunktion der zentrischen Kiefergelenkposition; Korrektur der statischen und dynamischen Okklusion.
Für die Schienentherapie werden nach einer klinischen Funktionsanalyse Situationsmodelle hergestellt und diese anhand einer arbiträren Scharnierachsbestimmung und eines Zentrikregistrats im Artikulator montiert. Die für die spätere Versorgung funktionell und ästhetisch ideale Vertikaldimension wird durch ein analytisches Wax-up eingestellt. Dieses wird in eine diagnostische Schablone (Tiefziehfolie) für eine „ästhetische Evaluierung“ überführt. Dazu kann die Schablone mit niedrigviskösem Komposit gefüllt und reversibel auf die mit flüssiger Vaseline isolierten Zähne gesetzt werden. Danach wird eine in der Höhe und in der Bisslage dem Wax-up entsprechende Repositionsschiene mit Front-Eckzahn-Führung angefertigt. Diese Schiene sollte ca. 3 Monate möglichst permanent getragen werden.
Die Cerec Masters stellen das klinische und technische Procedere einer „Bisshebung“ unter Anwendung der „Cerec-Software Funktion“, geleitet von Dr. Andreas Kurbad, Viersen, in einem einstündigen Webinar vor und laden Zahnärzte und Zahntechniker dazu ein:
- Donnerstag, 04. April 2024, 19-20 Uhr – Webinar „Cerec Funktion Schienentherapie“ – Intraoralscan, Situationsmodell, Funktionsanalyse, Konstruktion, Modellmontage, 3D-Druck Okklusionsschiene, definitive Versorgung. – Zu empfangen auf allen digitalen Endgeräten. 2 Fortbildungspunkte.
Weitere Fortbildungen der Cerec Masters im April und Mai:
- Donnerstag, 11. April 2024, 19-20 Uhr – Webinar „Komplexe Prothetik digital“ – Wax-up und Moke-up für große Brücken, 3D-Modelldruck, Schalen-Provisorium, in-office-Fertigung. 2 Fortbildungspunkte.
- Freitag/Samstag,19.-20. April 2024 – Präsenz-Workshop bei Fa. Ivoclar, Ellwangen – „Zirkonoxid-Restaurationen mit Cerec“ – Indikationen, Werkstoffauswahl, Farbnahme, Färbetechnik, Sinterung, Maltechniken, klinische Prozesse zur Molarenkrone und FZ-Brücke. 10 Fortbildungspunkte.
- Freitag/Samstag, 03.-04. Mai 2024 – Präsenz-Workshop bei Fa. Ivoclar, Ellwangen – „Keramik-Abutments mit IPS e.max“ – Scantechnik, Provisorien Telio CAD, TiBase, klinischer Workflow für e.max Kronen, Charakterisierung, Lutingtechnik, Abrechnungsfragen. 10 Fortbildungspunkte.
| Teilnehmer-Anmeldung beim Cerec Masters Club: masters@cerec.de oder telefonisch (02162) 102 1875. Webinare können digital am heimischen Bildschirm empfangen werden. Interessierte erhalten weitere Info unter www.cerec.de |
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