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Im Mittelpunkt des Austauschs mit Geschäftsführendem Vorstand und Geschäftsführung der BZÄK sowie Geschäftsführung der Landeszahnärztekammer Thüringen standen die Herausforderungen durch Investorenstrukturen in der Zahnmedizin, insbesondere bezüglich praktischer (berufs-)rechtlicher Probleme im ländlichen Raum.
Ministerpräsident Voigt betonte, dass regulatorische Maßnahmen des Bundes den Ländern ausreichend Spielraum („Beinfreiheit“) lassen müssen, um neue Versorgungskonzepte zu erproben. Er teile die Sorge vor einem gänzlich unregulierten Bereich, wolle jedoch auch mit Investoren über sinnvolle Einbindung sprechen. Dabei sei ihm die Expertise der Leistungserbringer wichtig.
Auch der Bürokratieabbau war Thema:
Voigt sprach sich für mehr Mut der Politik und vor allem auch der Behörden aus. Er könne sich im zahnärztlichen Bereich z.B. zeitlich beschränkte Piloten vorstellen, in denen bestimmte Kontrollen testweise durch Strukturen der Selbstverwaltung anstelle staatlicher Behörden durchgeführt werden. Eine solche Vorgehensweise erfordere jedoch gegenseitiges Vertrauen und Mut.
Thüringen hat bis Ende 2025 den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) inne – ein wichtiger Hebel für gesundheitspolitische Impulse aus den Ländern.
Quelle:
Bundeszahnärztekammer – Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Zahnärztekammern e.V. (BZÄK)
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