DGMKG fordert bundesweit einheitliche Kostenübernahmen bei der Behandlung von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
Etwa jedes 500. Baby wird mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (LKG) geboren – damit gehört diese zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen. Damit es nicht zu Schwierigkeiten beim Trinken und bei der späteren Nahrungsaufnahme kommt und damit keine Sprachprobleme entstehen, sind operative Eingriffe bereits im Babyalter wichtig. Passend zum Motto des diesjährigen Tages der Zahngesundheit „Gesund beginnt im Mund – von Anfang an!“ informiert die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG) über moderne Behandlungsmethoden bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Eine zentrale Forderung dabei: Auch notwendige Nachkorrekturen – wie zum Beispiel der Einsatz von dentalen Implantaten und eine adäquate prothetische Versorgung im jungen Erwachsenenalter – sollten einheitlich und bundesweit von den Krankenkassen übernommen werden.
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