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Zahnmedizin

Bruxismus und Schlafapnoe

Aufgrund steigender Prävalenz sehen sich Zahnärzte/-innen immer häufiger mit Schlafbruxismus und Atmungsstörungen wie der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) konfrontiert. Während reiner Schlafbruxismus klassischerweise mit Okklusionsschienen behandelt wird, muss ein Umdenken stattfinden, wenn gleichzeitig eine OSA besteht. Innerhalb eines interdisziplinären Netzwerks wird deshalb eine schlafmedizinische Diagnostik empfohlen, um die passende Behandlungsstrategie zu entwickeln. Sowohl beim Screening der Bevölkerung bezüglich dieser Schlafstörungen als auch in der Therapie der leichten bis mittelschweren OSA mit Unterkieferprotrusionsschienen (UPS) besetzen Zahnärzte/-innen eine Schlüsselposition.

Berufsanerkennung erleichtern, ohne auf Patientenschutz zu verzichten

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) begrüßt das Ziel der Bundesregierung, Anerkennungsverfahren in den Heilberufen schneller und effizienter zu gestalten. Entsprechend hat sie sich in der gestrigen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Bundestags zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen in Heilberufen geäußert – Reformvorhaben dürfen aber nicht auf Kosten der Patientensicherheit oder der Qualität der zahnärztlichen Versorgung gehen.

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