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Zahnmedizin

Künstliche Intelligenz und Endodontie: eine Standortbestimmung

Künstliche Intelligenz (KI) kann komplexe Datenmengen analysieren und wird bereits seit einigen Jahren erfolgreich in der medizinischen Diagnostik und Behandlung angewendet. In der Endodontie werden vielfältige Befunde erhoben, auf deren Basis komplexe Entscheidungen getroffen werden müssen. Eine Implementierung der KI in der Endodontie zur Diagnostik und Behandlungsplanung erscheint vielversprechend – u.a., weil vor und während der endodontischen Behandlung große Datenmengen generiert werden, die zum Training einer KI genutzt werden können. In diesem Artikel wird die aktuelle Studienlage zum Thema künstliche Intelligenz in der Endodontie kritisch diskutiert und mögliche zukünftige Anwendungsgebiete aufgezeigt.

Veneerversorgungen nach kieferorthopädischer Vorbehandlung

Viele Patienten stellen sich mit dem konkreten Wunsch nach Veneerversorgungen vor, nachdem sie festgestellt haben, dass ihre Schneidezähne immer kürzer werden. Der Gedanke an eine Wiederherstellung mit Hilfe keramischer Schalen oder Kronen ist nachvollziehbar – er ist nur leider in vielen Fällen nicht umsetzbar, da schlicht der Platz für eine entsprechende Protrusionsbewegung fehlt – die abgeknirschten Schneidekantenflächen kommen ja nicht von ungefähr ... Anstelle eines „das geht leider nicht“ gilt die Devise, erst einmal der Ursache auf den Grund zu gehen und zu versuchen, die Zahnhartsubstanz verursachenden Parafunktionen zu identifizieren, auszuschalten und gegebenenfalls gegenzusteuern, um Platz für die angefragte restaurative Therapie zu schaffen. Hier sind jetzt sowohl Funktionsdiagnostik als auch Kieferorthopädie gefragt. Die folgenden Fallberichte zeigen derartige Veneer- bzw. Teilkronen-Versorgungsmaßnahmen, die erst nach bzw. zum Teil aufwendigen, kieferorthopädischen Vorbehandlungsmaßnahmen umsetzbar waren.

All-on X – Die digitale Zahnersatz-Lösung für implantologisch versorgter Kiefer

Ob herausnehmbar oder festsitzend verschraubt, ob auf vier, sechs oder acht Implantaten – All-on X Implantat-Versorgungen der Modern Dental Europe überzeugten unisono die Fachbesucher/-innen des gemeinsamen Wissenschaftskongresses der European Association for Osseointegration (EAO) und der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie (DGI) Ende September in Berlin. 

Apexifikation vs. Revitalisierung

Die Durchführung einer Wurzelkanalbehandlung eines Zahnes mit weit offenem Apex stellt eine Herausforderung hinsichtlich einer adäquaten chemomechanischen Aufbereitung sowie einer dichten Obturation dar. Gleichzeitig existiert mit der Apexifikation mit hydraulischen Kalziumsilikatzementen eine etablierte Therapieoption mit einer sehr hohen Erfolgswahrscheinlichkeit. Im Folgenden soll die Apexifikation der aktuell vielfach beschriebenen Revitalisierung gegenübergestellt und der Behandlungsablauf im Detail beschrieben werden.

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