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Zahnmedizin

Wittener Mundsprechstunde für Menschen mit Behinderung

Die Zahnklinik der Universität Witten/Herdecke ist die einzige Universitäts-Zahnklinik in Deutschland mit einem Lehrstuhl und einer Abteilung für Behindertenorientierte Zahnmedizin. Zu ihren Angeboten zählt u.a. eine Mundsprechstunde, die die Oberärztin der Behindertenorientierten Zahnmedizin Dr. Gisela Goedicke-Padligur gemeinsam mit der niedergelassenen Logopädin und Castillo Morales-Therapeutin Ute Lehnert für Menschen mit Behinderung anbietet. Wir befragen das interprofessionelle Team zu den Zielen und Erfolgen dieser Sprechstunde sowie zu Therapieansätzen.

Mundhygiene-Schulungen für Menschen mit Behinderung

Oral-B hat zusammen mit der International Association for Disability and Oral Health (iADH) das Disability Champions Award-Programm eingeführt, welches darauf abzielt, ein integrativeres Erlebnis in Zahnarztpraxen für Menschen mit Behinderungen zu fördern. Bei der Veranstaltung „Championing the Perfect Clean for All“ in Amsterdam sprach die Spitta Redaktion mit Dr. Maike Siemons, Leiterin für Mundpflegeforschung und -entwicklung (F&E) in Europa bei Procter & Gamble. In diesem Interview erklärte sie das Ziel, Produkte zu entwickeln, die die Mundhygiene für alle verbessern und wie die bisherige Reise verlief.

Lichtbasierte Verfahren in der Periimplantitistherapie und -prävention

Am 1. März dieses Jahres trafen sich Spezialisten/-innen verschiedener zahnmedizinischer Fachbereiche, um sich über die Wirksamkeit lichtbasierter Verfahren im Rahmen des persönlichen häuslichen Biofilmmanagements auszutauschen. Die Experten/-innen stellten Konzepte oraler Mundhygiene für unterschiedliche Patientengruppen vor und diskutierten in diesem Zusammenhang den potenziellen Nutzen der Lumoral-Methode. Der vierte und letzte Teil dieser Artikelserie widmet sich dem Einsatz von lichtbasierten Verfahren in der Periimplantitistherapie und -prävention.

Propolis – eine potenzielle Alternative zu Antibiotika in der Parodontaltherapie

Große Teile der erwachsenen Bevölkerung sind von parodontalen Erkrankungen betroffen. Neben der Kontrolle des oralen Biofilms durch entsprechende Mundhygienemaßnahmen werden bei der Prävention und Therapie zur Unterstützung häufig chemische Verbindungen mit antibakterieller Wirkung eingesetzt. Hier hat sich vor allem Chlorhexidindigluconat (CHX) als Goldstandard herausgestellt, wird jedoch insbesondere bei längerer Anwendung aufgrund verschiedener Nebenwirkungen kontrovers diskutiert. Daher rücken antibiotisch wirksame Naturprodukte, wie z.B. Propolis, zunehmend in den Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen, da sie im Allgemeinen als nebenwirkungsarm gelten.

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