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Zahnmedizin

Reevaluation von anspruchsvoll ästhetischen Frontzahnversorgungen nach 4 bzw. 5 Jahren

Behandlungsbeispiele ästhetischer Frontzahnrestaurationen werden vielfältig veröffentlicht. Leider finden sich Nachkontroll-Aufnahmen mit Zeitspannen von mehr als 2 Jahren nur selten. Entgegen prospektiven klinischen Studien der Universitäten, in denen die Patienten regelmäßig organisiert zu Nachkontrolluntersuchungen einbestellt werden, sind die Wiedervorstellungen in der Praxis eher zufälliger Natur. Um so schöner, wenn einen die Patienten selbst auf die Versorgungen vergangener Jahre ansprechen und sich hochzufrieden äußern. Zwei solcher Fälle sollen im folgenden Beitrag vorgestellt werden.

Prophylaxe ist mehr als eine professionelle Zahnreinigung

Neben professionellen zahnärztlichen Präventionsmaßnahmen spielt insbesondere die tägliche adäquate Mundhygiene durch den Patienten eine entscheidende Rolle, um orale Erkrankungen wie Karies und Parodontitis effizient vermeiden bzw. kontrollieren zu können. Vielversprechende Ergebnisse zur Optimierung des häuslichen Mundhygieneverhaltens liefert ein neuer Ansatz mithilfe eines 3D-Intraoralscans, wie unsere Autorinnen nachfolgend anhand von 2 Patientenbeispielen beschreiben.

Parodontitis während der Schwangerschaft

Schon 1933 gab es die erste Publikation zum unmittelbaren Zusammenhang zwischen Schwangerschaft und Parodontitis [1]: Eine Schwangerschaft kann eine Zahnfleischentzündung auslösen. Seither werden diese Zusammenhänge intensiv untersucht, um diese zu verstehen und präventive und therapeutische Maßnahmen entsprechend gesichert abzuleiten.

Ergebnisse der wissenschaftlichen Umfrage der ESCI zur klinischen Anwendung von Keramikimplantaten

Keramikimplantate etablieren sich in der modernen zahnärztlichen Implantologie als Ergänzung zum Behandlungsspektrum mit Titanimplantaten. Ein steigendes Interesse lässt sich nicht nur auf Seiten gesundheitsbewusster Patienten, sondern auch in der Zahnärzteschaft auf Grund der biologischen Vorteile beobachten. Die Europäische Gesellschaft für Keramikimplantologie (ESCI) verfolgte das Ziel, mit einer Umfrage einen tieferen Einblick in den allgemeinen täglichen Umgang mit Keramikimplantaten zu erhalten und Fragen zur Keramikimplantologie zu beantworten. Jetzt liegen die ersten Ergebnisse vor.

Sofortimplantation: Keramikimplantate im Unterkiefer-Seitenzahnbereich

Keramikimplantate haben sich in der dentalen Implantologie fest etabliert. Die Nachfrage der Patientinnen und Patienten nach metallfreien Lösungen nimmt zu, und die Entwicklung neuer Biomaterialien, mikrorauer Oberfl ächentechniken und verbesserter Behandlungsprotokolle hat es den Praxen ermöglicht, Zahnimplantate aus Zirkonoxid als zuverlässige Behandlungsalternative zu Titan-Implantaten zu verwenden. In diesem Fallbericht wird der Ersatz eines Unterkieferseitenzahns durch ein Zirkonoxid-Implantat beschrieben.

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