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Zahnmedizin

Die intraligamentäre Anästhesie (ILA) – Teil 2

Die enge Begrenzung des Anästhesiebereichs der intraligamentären Anästhesie und ihre kurze Anästhesiedauer ermöglichen eine gezielte Einzelzahnanästhesie. In derselben Sitzung können problemlos Zähne in verschiedenen Quadranten behandelt werden. Da praktisch keine Latenz zwischen Injektion und Anästhesieeintritt besteht, ist der Behandler in der Lage, den Anästhesieerfolg unmittelbar nach Ende der Injektion festzustellen. Nachdem im 1. Teil dieser Artikelserie die Grenzen und Komplikationen der intraligamentären Anästhesie aufgezeigt wurden, stehen im vorliegenden 2. Teil die Indikationen und Kontraindikationen für die Anwendung der ILA im Fokus.

Follow-up nach zwölf Monaten

Dieses Follow-up nach 12 Monaten bezieht sich auf einen bereits als Case Report dokumentierten und veröffentlichten Fall in der September-Ausgabe der DI DENTALE IMPLANTOLOGIE & PARODONTOLOGIE 2021. Um Patientenerwartungen gerecht zu werden und um ein ästhetisch voraussagbares sowie ein prognostisch sicheres ästhetisches Langzeitergebnis zu erzielen, ist es wichtig, den Erhalt des Weichgewebes sicherzustellen. Wie in diesem Fall helfen präventive vorausschauende und minimal-invasive Maßnahmen dabei, Knochen und Weichgewebe zu erhalten.

Aligner-Therapie in der täglichen Praxis

In der heutigen Zeit, in der perfekte Fotos vor allem in der jungen Generation den Tag bestimmen und Ästhetik eine immer wichtigere Rolle spielt, rückt das Thema Zahnbegradigung immer mehr in den Fokus. Doch gerade erwachsene Patienten möchten sich ungern mit sichtbaren festsitzenden Apparaturen behandeln lassen. Aus diesem Grund hat die Firma Align Technology schon im Jahr 2004 das Invisalign-System auf den Markt gebracht, das in der Lage war, Zähne mithilfe transparenter Schienen zu bewegen. Im Folgenden soll auf den Praxisworkflow mit dem Invisalign-System eingegangen werden.

Die intraligamentäre Anästhesie (ILA) – Teil 1

Die intraligamentäre Anästhesie, d.h. die zahnärztliche Lokalanästhesie durch Injektion von Anästhetikum in das periodontale Ligament proximal dem zu behandelnden Zahn, wird seit rund 100 Jahren in der Fachliteratur beschrieben [3,5]. Medizintechnischer Fortschritt hat dieser Lokalanästhesiemethode neue Möglichkeiten eröffnet und den Zahnmediziner in die Lage versetzt, alternativ zur Leitungsanästhesie des N. alveolaris inferior und zur Terminalanästhesie eine Schmerzausschaltung zu erreichen, von der behauptet wird, dass sie minimalinvasiv und patientenschonend ist. Im Rahmen von evidenzbasierten Vergleichsstudien wurden Erkenntnisse gewonnen und bestätigt, die bei der praktischen Anwendung dieser Lokalanästhesiemethode bedacht werden sollten, um Komplikationen vorzubeugen.

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