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Zahnmedizin

Prophylaxe im Alten- und Pflegeheim: Es gibt noch viel zu tun

Dr. Klaus-Dieter Bastendorf, Pionier der Prophylaxe in Deutschland und Chefredakteur der Plaque n Care, hat 9 Jahre lang die Bewohner von mehreren Alten- und Pflegeheimen der Wilhelmshilfe e. V. in Göppingen zahnmedizinisch betreut. Seine Erfahrungen schilderte Dr. Bastendorf in einem Vortrag bei der DG PARO-Jahrestagung* im September 2020. Während die restaurative Versorgung der Älteren und Pflegebedürftigen unter organisatorischem Aufwand und dem Einsatz von geeigneten Hilfsmitteln zu meistern war, scheiterte er – nach eigener Einschätzung – bei der Umsetzung der Prophylaxe im Pflegeheim. Wir haben nachgefragt, welche Gründe dazu führten.

Weichgewebsoptimierung mithilfe einer porcinen Kollagenmatrix

Die Optimierung des periimplantären Weichgewebes stellt für den Langzeiterfolg einen sehr wichtigen Parameter zur Vermeidung von Knochenabbau und entzündlicher Prozesse dar, ebenso wie Zähne mit ausgeprägten Rezessionen mittels Weichgewebsoptimierung im Zahnhalsbereich eine deutlich bessere Prognose erhalten. Verschiedene Techniken zur Weichgewebsaugmentation und Rezessionsdeckung sind in den vergangenen Dekaden beschrieben worden, wobei der Großteil der in der Literatur beschriebenen Verfahren auf den Einsatz von autologen Mucosaoder Bindegewebstransplantaten zurückgreift. Im folgenden Artikel wird anhand von zwei Fallbeispielen der Einsatz einer volumenstabilen porcinen Kollagenmatrix beschrieben.

Umfrage zur elektronischen Patientenakte (ePA)

Kurz vor der offiziellen Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) haben 4 von 10 Versicherte (37%) in Deutschland noch nie etwas von der E-Patientenakte gehört. Nahezu die Hälfte (47,4%) weiß nicht, wie die ePA funktioniert. Weitere 43,3% der Versicherten sagen von sich, dass sie nur oberflächlich Bescheid wissen. Das geht aus der aktuellen repräsentativen Umfrage „Datapuls 2021“ des Praxis-WLAN- und Kommunikationsdienstleisters Socialwave hervor, der in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Marktforschungsinstitut Consumerfieldwork 1.005 Menschen über 18 Jahre zur Digitalisierung des Gesundheitswesens befragt hat.

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