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Zahnmedizin

Meilenstein im Kampf gegen die Volkskrankheit Parodontitis

Nach Jahren des Stillstands in der Parodontitis-Therapie können Patienten, die an dieser Volkskrankheit leiden, in vertragszahnärztlichen Praxen künftig nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand zahnmedizinischer Erkenntnisse behandelt werden. Dem heutigen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gingen jahrelange fachliche Beratungen und intensive Verhandlungen voraus, die die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) gemeinsam mit der Patientenvertretung im G-BA letztlich erfolgreich geführt hatte. Grundlage der Verhandlungen war ein Antrag auf Aktualisierung der systematischen Parodontitisbehandlung, den die Patientenvertretung bereits im Jahr 2013 gestellt hatte.

Ligosan® Slow Release – das Lokalantibiotikum für die Parodontitis-Therapie

Die Entfernung subgingivalen Biofilms und die Reduzierung parodontopathogener Markerkeime ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche nicht-chirurgische Parodontitis-Therapie. Bei vorliegender hoher Bakterienkonzentration kann eine adjuvante Antibotikatherapie zur Ergänzung des mechanischen Debridements iniziert sein. Gezielt und schonend wirkt hier das Lokalantibiotikum Ligosan® Slow Release. 

Führen oder geführt werden – Mensch versus Maschine in der Implantologie

Durch die rasante Entwicklung von unterstützenden Softwareprogrammen in allen Bereichen der Zahnmedizin und immer neue Möglichkeiten, die analoge mit der digitalen Welt zu verknüpfen, ergeben sich mittlerweile unglaubliche Behandlungs- und Planungsmöglichkeiten. Die Verlagerung von der eigentlichen Behandlung am Zahnarztstuhl hin zu der digitalen Vorplanung macht eine zunehmende Kenntnis von Computerprogrammen und besonders deren Schnittstellen nötig. Aber nicht nur der Zahnarztberuf wandelt sich gerade in der Implantologie und ästhetischen Zahnmedizin, auch die Anforderungen an den Wissensstand der Zahntechniker sind massiv gestiegen. Dieser Artikel hofft, mit einem kleinen Einblick in die neue Welt der Zahnmedizin, die Neugier auf diesen Wandel zu wecken.

Neues Miele-Testsystem für Routinekontrolle bei der Aufbereitung von Zahnarzt-Instrumenten

Für die Routinekontrolle bei der maschinellen Aufbereitung von Dental-Instrumentarium bietet Miele seit Oktober 2020 ein einzigartiges System an. Es besteht aus den neuen Prozessindikatoren unter dem Namen ProCare Sure I-PM, die eine visuelle Entscheidungshilfe bei der maschinellen Aufbereitung von Dental-Instrumentarium bieten, und dem ProCare Protein Check. 

Unterschiedliche Verfahren für die Wasseraufbereitung in Zahnarztpraxen

Jahrzehntelang galt das Betriebswasser einer Zahnarztpraxis als unproblematisch. In den Fokus gerückt ist es mit einer Publikation im Jahr 2018 über die Erkrankung eines bisher gesunden Kollegen aus Dänemark. Dieser schwebte in Lebensgefahr aufgrund einer Erkrankung mit der Legionärskrankheit, verursacht durch Keime aus der Dentaleinheit [1]. In diesem Artikel verweisen die Autoren auch auf ähnliche Vorkommnisse in Schweden, Italien und den USA mit Todesfolge.

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