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Zahnmedizin

Der akute apikale Abszess

Viele Patient/-innen klagen bei der Erst- oder Wiedervorstellung in der Praxis über starke Schmerzen oder sogar Schwellungen, die ihren Ursprung in einer akuten irreversiblen Pulpitis oder exazerbierenden Pulpanekrose und apikalen Parodontitis haben. Häufig handelt es sich dann um sogenannte „Notfalltermine“, für die – da ungeplant – oft nur wenig Zeit zur Verfügung steht. Aufgrund der heftigen Schmerzsymptomatik ist ein effizientes und zielgerichtetes Management notwendig, das – möglichst auf kausalem Wege – den Patient/-innen zumindest deutliche Schmerzlinderung verschafft und eine erfolgversprechende zahnerhaltende Therapie einleitet. Der folgende Beitrag präsentiert einen Überblick über Ätiologie und Symptomatik des akuten apikalen Abszesses und die daraus abgeleiteten Behandlungsempfehlungen.

Mein neuer Weg zum Funktionslöffel

Die Herstellung von individuellen Löffeln und Funktionslöffeln in der Zahntechnik ist eine alltägliche Aufgabe. Doch mittlerweile ist auch dieser Herstellungsprozess digital. Funktionslöffel werden in der CAD-Software verschiedener Anbieter konstruiert und im Anschluss in diversen Druckverfahren gedruckt. Seit vielen Jahren verfolge ich die Entwicklung der Digitalisierung in der Zahntechnik und habe im Jahr 2013 begonnen, mit unterschiedlichen 3D-Drucksystemen zu arbeiten und die Software gängiger Dentalanbieter zu nutzen.

Das maxillo-mandibuläre Advancement zur Therapie der obstruktiven Schlafapnoe

Die chirurgische Vorverlagerung von Ober- und Unterkiefer, ggf. in Kombination mit Drehung gegen den Uhrzeigersinn, Kinnrandverschiebung und evtl. Korrekturen der inneren Nase, wird als effektive Therapie der schweren obstruktiven Schlafapnoe vorgestellt und im Vergleich zu den Alternativen diskutiert. Doppelt profitieren Patienten mit Dysgnathien, bei denen neben der Therapie der Schlafapnoe gleichzeitig die Korrektur der Okklusion und Harmonisierung der Gesichtsästhetik erfolgen kann. Der Einsatz dieser bewährten Therapie erst als „ultima ratio“ wird kritisch hinterfragt und ein Patienten-individueller interdisziplinärer Therapieansatz der obstruktiven Schlapanoe befürwortet.

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