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Zahnmedizin

Leistungsstarker Spiegelsauger reduziert gefährliche Aerosole

Immer wenn am Patienten unter Zuhilfenahme von Luft- und Wasser-Strahlgeräten, Turbine oder Winkelstück mit Kühlfunktion gearbeitet wird, kommt es zu einer Aerosolbildung. Das Aerosol kann neben Tröpfchen und Staub auch Mikroorganismen wie Viren oder Bakterien transportieren und somit die Gesundheit von Patienten und Praxisbelegschaft gefährden. Deshalb sollte die Aerosolwolke so gut wie möglich verringert werden. Auch die Bundeszahnärztekammer empfiehlt, zum vorbeugenden Gesundheitsschutz die Entstehung und Verbreitung von Aerosolen zu vermeiden.

Die Angst vor der Parobehandlung nehmen

Auch ohne eine Studie durchzuführen, kann man es sich denken: Die allermeisten Patienten sehen einem subgingivalen Débridement wenig begeistert entgegen. Und ebenfalls wahrscheinlich: Den meisten hilft es, wenn sie in dieser Situation einfühlsam begleitet werden. Dentalhygienikerin Ester Hoekstra hat sich für den folgenden Beitrag in das subjektive Erleben einer (frei erfundenen) Patientin hineinversetzt, um zu zeigen, wie sich eine Patientin fühlt und was ihr in dieser Situation guttut.

Update Zahnaufhellung

Die Zahnaufhellung, auch Bleaching oder Whitening genannt, kann ein interessanter Bestandteil des Praxiskonzeptes sein: in wirtschaftlicher Hinsicht, da das Zusatzangebot „kosmetische Zahnaufhellung“ im Trend der Zeit liegt. Aber auch in medizinischer, da z.B. durch Aufhellung gravierender Verfärbungen in manchen Fällen invasivere Maßnahmen zur Herstellung einer akzeptablen Ästhetik vermeidbar sind. Das folgende Update von PD Dr. Georg Cachovan beleuchtet Ursachen von Zahnverfärbungen, verschiedene Methoden der Aufhellung, Kontraindikationen und den Umgang mit Sensibilitäten.

MIH – die große Unbekannte

„Kreidezähne“ werden sie oft genannt. Der medizinische Begriff dafür lautet „Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH)". Für betroffene Kinder kann dieses Krankheitsbild bedeuten, dass sie beim Zähneputzen, Essen oder Trinken Schmerzen haben. Und: Die betroffenen Zähne sind anfälliger für Karies. Woher kommt diese Erkrankung und was können Eltern tun, um die Mundgesundheit ihrer Kinder zu schützen?

Weichgewebeverdickung um Zähne und Implantate

Der Ersatz von Zähnen durch implantatgetragene Suprakonstruktionen zeichnet sich durch sehr hohe Überlebensraten sowohl beim Einsatz von Standard- als auch beim Einsatz von kurzen und durchmesserreduzierten Implantaten aus. Für Standardimplantatgrößen wird eine Überlebensrate von 95 % bis 100 % bei einer Nachbeobachtungszeit von ein bis zehn Jahren berichtet, für kurze Ausführungen von durchschnittlich 96 % nach fünf Jahren. Die Überlebensraten von durchmesserreduzierten Implantaten unterliegen einer größeren Heterogenität, aber im Besonderen die Gruppe der Implantate mit einem Durchmesser zwischen 3,3 und 3,5 mm weist auf Sicht von ein bis neun Jahren ebenfalls eine sehr hohe Überlebensrate von > 90 % auf [1].

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