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Zahnmedizin

Behördliche Praxisbegehung: Die Top 10 der Mängelliste

Das Thema „Hygiene in der Praxis und Zahnarztpraxis“ ist derzeit aktueller denn je. Die RKI-Richtlinien, die Empfehlungen der KRINKO/BfArM, die MPBetreibV und weitere Regelungen tragen dazu bei, dass das Hygienemanagement im Praxisalltag eine Herausforderung darstellt. Diese Richtlinien und Empfehlungen haben Gesetzescharakter und sind unbedingt einzuhalten. Welche Hygienemängel bei behördlichen Praxisbegehungen sehr oft auftreten, zeigt Hygieneberaterin Viola Milde nachstehend auf und gibt Ratschläge, wie diese vermieden werden können.

Schneller Intraoralscan, höhere Auflösung, weitreichende Indikation

Digitale Abformungen haben längst selbst ihre einstigen Skeptiker überzeugt. Die Bedeutung von Intraoralscannern steigt sogar weiter an, weil sie immer genauer scannen und die dentalen Oberflächen unmittelbar in der benötigten Auflösung erfassen. Kurz: Die Geräte werden noch leistungsfähiger – und bringen darüber hinaus auch mehr Tempo und Anwendungskomfort mit in die Praxis.

Zuverlässiger Workflow für Zahnfarbbestimmung und -reproduktion

Die Standardisierung der visuellen Zahnfarbbestimmung und die präzise Farbreproduktion sind Herausforderungen im zahnärztlichen Praxisalltag. Denn die menschliche Farbwahrnehmung basiert auf subjektiven, visuellen Sinneseindrücken und wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. So haben etwa die Lichtverhältnisse bei der visuellen Zahnfarbbestimmung einen entscheidenden Einfluss auf die ermittelte Zahnfarbe. Die Grundfarbe des Zahnes wird maßgeblich durch das Dentin definiert, während die darauf liegende Schmelzschicht je nach Stärke und Transluzenz unterschiedliche optische Effekte verursacht. Im folgenden Fallbeispiel zeigt der Zahnarzt Dr. José Gabriel Martínez, wie sich mit dem digitalen Farbmessgerät VITA Easyshade V (VITA Zahnfabrik, Bad Säckingen, Deutschland) Zahnfarbbestimmung und Materialwahl einfach und zuverlässig realisieren lassen. 

Pfeilervermehrung durch Mini-Implantate

In der Zahnarztpraxis der Autorin kommen seit fast 20 Jahren Mini-Implantate zum Einsatz. Die Lebensqualität älterer, zahnloser Patienten, für die eine konventionelle Implantatbehandlung oft keine Option darstellt, kann verbessert werden. Durch die Stabilisierung von Totalprothesen mit Mini-Implantaten sind die Patienten rundum zufrieden und dankbar dafür, dass die durch den schlechten Prothesenhalt verursachten Probleme einfach zu lösen sind.

Prothetisches Konzept mit Konuskronen und Implantat getragenen Magneten auf volumenreduzierten Implantaten

Implantat gestützter Zahnersatz stellt bei prothetischen Hybridkonstruktionen im restbezahnten und zahnlosen Kiefer ohne Zweifel eine wirksame Hilfe im Zusammenhang einer Verbesserung des Prothesenhaltes und der Kaufunktion dar. Vorgestellt wird ein prothetisches Konzept, bei dem neben volumenreduzierten Implantaten auch Konuskronen und Magnete zum Einsatz kommen.

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