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Zahnmedizin

Therapie- und Implantatentscheidung: Wenn der Zahnarzt zum Patienten wird

Was, wenn ein Zahnarzt selbst mit einem Implantat versorgt werden muss? Für welches Behandlungsprotokoll, für welches Implantat und für welche prothetische Versorgung würde er sich nach seinen Erfahrungen und Kenntnissen dann entscheiden? Wie sich der Zahnarzt als Patient im vorliegenden Fall entschieden hat und wie dabei die navigierte Implantation vonstattengeht, zeigen die Autoren im folgenden Fachbeitrag.

Grundstein der großen Versorgung

Geht es um die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) oder eine andere Funktionsstörung, ist für unsere Autoren ZT Florian Birkholz und ZTM André Mohns eine elektronische Axiographie (Gelenkbahnaufzeichnung) wichtig. Auch zur Absicherung wird diese bei jeder größeren Versorgung durchgeführt. Als Beispiel ist im Folgenden der Workflow festgehalten.

Schutz für gefährdete Grübchen und Fissuren

Bei Kindern sind die Fissuren und Grübchen der Zähne kariesgefährdet. Aufgrund ihrer komplexen Oberflächenprofile sind sie schwierig zu reinigen. Es sammelt sich bakterieller Biofilm und das Kariesrisiko steigt. Das Versiegeln von Grübchen und Fissuren zum Beispiel mit dem neuen lichthärtenden Helioseal F Plus von Ivoclar Vivadent kann einen effektiven Kariesschutz ermöglichen [1–4].

Absaugkanüle und Spiegel vereint in einem Instrument

Die (Paro-)Prophylaxe hält für das zahnärztliche Team eine Reihe von Herausforderungen bereit. Von der Mundhygieneinstruktion bis zur Motivation des Patienten zur Wahrnehmung regelmäßiger Recall-Termine ist Engagement und Einfühlungsvermögen gefragt. Sitzt der Patient dann im Behandlungsstuhl, geht es nicht selten um die „harten Fakten“: Bei mitunter schlechter Sicht und in teils ungesunder Haltung ist ein effektives Biofilmmanagement gefragt – selbstverständlich während man für eine adäquate Patienten- und Eigensicherheit sorgt. Wer würde sich da nicht eine 3. Hand wünschen?

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