Anzeige

Zahnmedizin

MIH – die große Unbekannte

„Kreidezähne“ werden sie oft genannt. Der medizinische Begriff dafür lautet „Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH)". Für betroffene Kinder kann dieses Krankheitsbild bedeuten, dass sie beim Zähneputzen, Essen oder Trinken Schmerzen haben. Und: Die betroffenen Zähne sind anfälliger für Karies. Woher kommt diese Erkrankung und was können Eltern tun, um die Mundgesundheit ihrer Kinder zu schützen?

Weichgewebeverdickung um Zähne und Implantate

Der Ersatz von Zähnen durch implantatgetragene Suprakonstruktionen zeichnet sich durch sehr hohe Überlebensraten sowohl beim Einsatz von Standard- als auch beim Einsatz von kurzen und durchmesserreduzierten Implantaten aus. Für Standardimplantatgrößen wird eine Überlebensrate von 95 % bis 100 % bei einer Nachbeobachtungszeit von ein bis zehn Jahren berichtet, für kurze Ausführungen von durchschnittlich 96 % nach fünf Jahren. Die Überlebensraten von durchmesserreduzierten Implantaten unterliegen einer größeren Heterogenität, aber im Besonderen die Gruppe der Implantate mit einem Durchmesser zwischen 3,3 und 3,5 mm weist auf Sicht von ein bis neun Jahren ebenfalls eine sehr hohe Überlebensrate von > 90 % auf [1].

Der komplexe Fall

Nikotinabusus und andere Risikofaktoren gelten oft als Kontraindikation für eine Versorgung mit Implantaten – vor allem, wenn eine invasive Knochenaugmentation erforderlich ist. Der vorliegende Patientenfall soll verdeutlichen, dass die Sanierung umfangreicher Gebisssituationen auch bei Patienten mit erhöhtem Risiko erfolgreich sein kann, allerdings möglicherweise einen Behandlungszeitraum von Jahren erfordert und eine verzögerte Wundheilung nach sich ziehen kann.

Biologischer Knochenaufbau mit dem Tissue Master Concept®

Durch die Extraktion eines Zahnes werden Resorptionsprozesse in Gang gesetzt, die in vielen Fällen einen erheblichen Verlust von parodontalen und alveolären Hart- und Weichgewebestrukturen zur Folge haben. Je nach Umfang des Defektes sind die erforderlichen augmentativen Maßnahmen oftmals nicht nur sehr invasiv und zeitaufwendig, sondern stellen auch eine erhebliche Belastung für den Patienten dar. Das Tissue Master Concept® ist eine schonende und minimalinvasive Behandlungsmethode, die sowohl den Erhalt der knöchernen Struktur als auch die zusätzliche Gewinnung von Hartund Weichgewebe ermöglicht. Das Verfahren der biologisch induzierten Augmentation wird nachfolgend anhand eines Patientenfalls vorgestellt.

Anzeige