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Zahnmedizin

Welche Faktoren bestimmen den Therapieerfolg bei MIH?

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) gilt in Deutschland mittlerweile als Volkskrankheit. Die Ätiologie dieser Strukturanomalie ist zwar noch nicht geklärt, dafür ist die Behandlung der Symptome in den letzten zehn Jahren deutlich vorangeschritten. Welche Faktoren sind für den Therapieerfolg entscheidend?

Fitness und Mundgesundheit

Fit sein ist ein modernes Statement: Der Historiker Martschukat beschreibt die Gegenwart als das Zeitalter der Fitness, in dem der Körper zum Zeichen für Erfolg und Leistung wurde. Neuere Studien beschäftigten sich mit der Frage, ob das Interesse an „Dental-Fitness“ mit dem Zeitgeist mithalten kann.

Praxiskonzept für kleine Risikopatienten mit multipler Karies

Im Fokus des Praxiskonzepts DENTROPIA steht das Zusammenwirken von Zahnmedizin und Gesundheitspädagogik. Damit gelingt es, die Mundgesundheit von Kindern mit multipler Karies unter 6 Jahren langfristig zu verbessern und Rückfälle weitgehend zu vermeiden. Die Eltern der betroffenen Kinder sind der Schlüssel zum Erfolg: Gemeinsam mit einer Gesundheitspädagogin erarbeiten sie ein Mundgesundheitskonzept für ihre Familie. Teammitglieder können sich durch eine Fortbildung zum Gesundheitspädagogen qualifizieren.

Die Therapie ist mit der Eingliederung des endgültigen Zahnersatzes nicht zu Ende

Vom 28. bis 30. November 2019 fand in Hamburg der 33. Kongress der DGI statt. Dort erklärte DGI Präsident Prof. Dr. Knut A. Grötz: "Um den Erfolg einer Therapie mit Zahnimplantaten dauerhaft zu sichern, ist eine langfristige professionelle Betreuung der Patienten unerlässlich." Eine engere Zusammenarbeit mit anderen (zahn-)medizinischen Fächern sowie intensivere Fortbildungen sollen insbesondere die Betreuung von Risikopatienten positiv beeinflussen. Außerdem wird auf Beschluss des Vorstands der Gesellschaft hin eine Implantat-Datenbank etabliert, um Behandlungsdaten verfügbar und wissenschaftlich auswertbar zu machen.

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