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Zahnmedizin

Absaugkanüle und Spiegel vereint in einem Instrument

Die (Paro-)Prophylaxe hält für das zahnärztliche Team eine Reihe von Herausforderungen bereit. Von der Mundhygieneinstruktion bis zur Motivation des Patienten zur Wahrnehmung regelmäßiger Recall-Termine ist Engagement und Einfühlungsvermögen gefragt. Sitzt der Patient dann im Behandlungsstuhl, geht es nicht selten um die „harten Fakten“: Bei mitunter schlechter Sicht und in teils ungesunder Haltung ist ein effektives Biofilmmanagement gefragt – selbstverständlich während man für eine adäquate Patienten- und Eigensicherheit sorgt. Wer würde sich da nicht eine 3. Hand wünschen?

Halitosis – die Rolle des chemischen und mechanischen Biofilmmanagements

Weder den Patienten noch in Fachkreisen ist durchgängig bekannt: Die Ursache für eine Halitosis liegt meist in der Mundhöhle. Daher sollte die Zahnarztpraxis erste Anlaufstelle für hilfesuchende Patienten sein. Da eine erhöhte Konzentration flüchtiger Schwefelverbindungen (VSC) in der Ausatemluft – die den üblen Geruch verursacht – meist auf orale Biofilme zurückzuführen ist, kommt dem chemischen und mechanischen Biofilmmanagement eine besondere Rolle in der Therapie zu. Im folgenden Beitrag werden Ätiologie, Diagnostik und Therapie der Halitosis beleuchtet.

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