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Zahnmedizin

Karies vorbeugen: Zähneputzen oder die richtige Ernährung? Was ist wichtiger?

Für den Erhalt der Homöostase im dentalen Biofilm ist ein geringes Level an kariogenen Bakterien und deren Stoffwechselaktivität entscheidend. Um einen Anstieg zu vermeiden, sollten nicht zu viele fermentierbare Kohlenhydrate zugeführt werden. Der vorliegende Artikel betont die Rolle der Ernährung und verdeutlicht ihren Einfluss auf die Entstehung von Karies. Der Autor plädiert für eine bessere Kariesprophylaxe, die verstärkt die Ernährungsberatung berücksichtigt.

3D-Druck-Kunststoffe im Labortest: ein Erfahrungsbericht

Ein wesentliches Element, um den digitalen Workflow im Dentallabor ideal zu realisieren und Arbeitsabläufe zu optimieren, ist für ZTM Robert Herold und ZTM Daniel Meinhardt (HEROLD Dental-Labor, Pforzheim) der 3D-Druck. Oberste Priorität hat dabei die passgenaue und reproduzierbare Qualität der Druckobjekte. In diesem Zuge haben sie verschiedene Druckmaterialien ausprobiert und berichten im Folgenden von ihren Erfahrungen.

Prävention, Diagnose und Management von Kieferosteonekrosen (ONJ) während einer osteoprotektiven Therapie onkologischer Patienten

Osteoprotektive Medikamente wie Bisphosphonate oder Denosumab reduzieren im Achsenskelett das Fortschreiten von osteolytischen Knochenmetastasen. Bei manchen Patienten kommt es zu Kieferosteonekrosen (ONJ) mit freiliegendem Knochen und schweren Entzündungen im Mundraum. Im nachfolgenden Beitrag werden die Risikofaktoren für das Auftreten von medikamenten-abhängigen Kieferosteonekrosen (MRNJ) erläutert. Es werden Hinweise aufgezeigt, wie die entzündlichen Stellen erkannt werden können, welche therapeutischen Maßnahmen ergriffen werden müssen und worauf bei der Prävention zu achten ist. An den Artikel ist eine Lernerfolgskontrolle gekoppelt, die mit 2 CME-Punkten bewertet wird. Am Ende des Artikels werden Sie zum Multiple-Choice-Fragebogen geführt.

Der chronische Schmerzpatient in der zahnärztlichen Behandlung

Der Zahnarzt muss die dem akuten und chronischen Schmerzgeschehen zugrundeliegenden Mechanismen verstehen und differenzieren können, entsprechend diagnostizieren und (interdisziplinär) therapieren. Der Akutschmerz hat eine lebenserhaltende Bedeutung; beim chronischen Schmerz ist diese Warnfunktion verloren gegangen und der Schmerz ist zu einem eigenständigen Krankheitsbild geworden. Für den Praktiker ist die Diagnostik und korrekte Primärbefundung des Akutschmerzes in der Alltagsroutine Standard, da ohne diese kein korrektes Schmerzmanagement möglich ist. Jedoch dürfen chronische Schmerzpatienten nicht genauso diagnostiziert oder sogar unter Annahme einer akuten Symptomatik fehltherapiert werden. Somit gilt es, diese Patienten zu erkennen, geeignete Diagnoseschritte einzuleiten und gegebenenfalls interdisziplinär zu behandeln. Für den Behandler gilt es abzuwägen, ob durch die zahnärztliche Behandlung eine Linderung der Beschwerden auftritt oder möglicherweise eine Verstärkung (wiederholte invasive Behandlunge ) oder Verschlechterung des funktionellen Zustandes (Extraktion von Zähnen) resultieren könnte. Die Basis einer Therapie darf nicht das veraltete Reiz-Reaktionsprinzip sein. Nach dem Ausschluss somatischer und lokaler Ursachen müssen andere Krankheitsbilder in der Diagnostik berücksichtigt werden, denn die Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung ist ein komplexer Prozess. Hierbei sind sowohl zentrale als auch periphere Veränderungen des Nervensystems von Bedeutung. Dieser Artikel soll einen Überblick über unterschiedliche orofaziale Schmerzbilder schaffen und entsprechende Diagnostik-, sowie Therapiemöglichkeiten aufzeigen.

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