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Zahnmedizin

Vinylsiloxanether® gewährleistet hohe Präzision

Auf dem Dentalmarkt sind verschiedene Abformmaterialien erhältlich. Für die Präparationsabformung kommen zumeist Silikone oder Polyether zum Einsatz. Dabei haben sich, je nach Indikationsbereich, die Korrektur und die Doppelmischabformung durchgesetzt. Mit Identium® hat die Firma Kettenbach eine neue Abformlinie geschaffen, die die Vorteile der Silikone sowie die der Polyether in einem Material vereint. Nachfolgend schildert PD Dr. Roggendorf anhand eines Patientenfalls seine Erfahrungen in der praktischen Anwendung.

Sichere Endodontie bei jedem Arbeitsschritt

Endodontisches Arbeiten auf engstem Raum und in kleinsten Strukturen fordert dem Behandler das Höchstmaß an Präzision und Feintaktilität ab. Daneben wird auch der Sicherheitsaspekt großgeschrieben – Sicherheit für den Patienten sowie für den Zahnarzt. Morita wird diesen Ansprüchen mit seinem Lösungsportfolio gerecht: Von der Befundaufnahme über die komplexe Arbeit am Patientenstuhl bis hin zum Follow-up fügen sich einzelne Systeme erfolgreich in den modernen Praxisworkflow ein.

Antibakterielle Aktivität selbstkonditionierender Adhäsive in vitro

Seit den 1950er Jahren werden am präparierten Zahn im Front- und Seitenzahngebiet Kompositrestaurationen eingesetzt. Als Verbundschicht zwischen dem hydrophilen Dentin und den hydrophoben Kompositen wurden Dentinadhäsivsysteme entwickelt. Die frühere Einteilung der Dentinadhäsivsysteme in Generationen (1 bis 7; Zeitpunkt der Einführung) macht heute nur noch wenig Sinn. Nach heutiger Strategie werden sie nach der Anzahl der Arbeitsschritte und Interaktionen mit der Zahnhartsubstanz in Mehrflaschen-Etch&Rinse-Adhäsive, Einflaschen-Etch&Rinse-Adhäsive, Ein- und Zweischritt selbstkonditionierende Adhäsive sowie Universal Adhäsive (Etch&Rinse oder selbstkonditionierend) unterteilt. Die Ergebnisse der hier vorgestellten In-vitro-Studie erhellen, dass der zusätzliche Gewinn der modernen selbstkonditionierenden Adhäsive in ihrer antibakteriellen Wirkung liegen dürfte. Immerhin erwiesen sich in vitro repräsentative Keime des harten Kavitätenbodens, der gewöhnlich in 40% der Fälle mit Aktinomyzeten, Streptokokken und aktobazillen in Höhe von 10(2-3) Keimen infiziert bleibt, gegenüber der Mehrzahl der untersuchten selbstkonditionierenden Adhäsivsysteme als sensibel. Die stärkste antibakterielle Wirkung ging von den MDP-haltigen (Methacryloyloxydecyldihydrogenphosphat) Adhäsivsystemen aus.

Aktualisierte Fassung des GOZ-Kommentars im Januar 2017

Nachdem es bereits im Dezember 2016 eine Aktualisierung gab, hat die Bundeszahnärztekammer in Zusammenarbeit mit den Landeszahnärztekammern im Januar 2017 erneut eine überarbeitete Fassung des GOZ-Kommentars veröffentlicht. Die Änderungen stellt Ihnen Abrechnungsexpertin Sabine Schröder im Überblick vor. Die Änderungen vom Dezember sind auf www.zmk-aktuell.de nachzulesen.

Miniimplantat-Studie: Höherer Evidenzgrad für die Indikation „Pfeilervermehrung“

Miniimplantate eignen sich zur Stabilisierung von Unterkiefer- und Oberkieferprothesen. Der Erfolg des Konzeptes (MDI, condent, Hannover) zeigt sich in der Praxis und in verschiedenen Studien. Ebenfalls wird es bei der erweiterten Indikation der Pfeilervermehrung angewendet – und auch in diesem Bereich werden jetzt verstärkt klinische Langzeituntersuchungen durchgeführt.

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