Anzeige

Zahnmedizin

Die 4 Säulen der Prophylaxe

Die Prävention von Karies und Parodontitis nimmt in der Zahnmedizin mittlerweile einen hohen Stellenwert ein. Als Hauptursache dieser Erkrankungen gilt der aus seinem gesunden Gleichgewicht gebrachte dentale Biofilm. Damit wird die regelmäßige Reduktion der pathogenen Keime im Mundraum zur Voraussetzung für den Erhalt gesunder Zähne und des Zahnfleisches. Diese Erkenntnis – vor allem getragen durch die Studien von Axelsson und Lindhe [1,2] – leitete in den 1970er Jahren einen Paradigmenwechsel in der Zahnmedizin ein: „Weg von der Restauration, hin zur Prävention!“ Ein moderner, ganzheitliche Prophylaxe-Ansatz basiert auf vier Säulen, die sowohl auf den Leistungen der Prophylaxe-Experten in der Zahnarztpraxis beruhen als auch die Patienten selbst in die Pflicht nehmen: Häusliche Mundhygiene, zahngesunde Ernährung, Fluoridierung und Professionelle Zahnreinigung (PZR).

Xerostomie in der zahnärztlichen Praxis

Die Mundtrockenheit ist ein weit verbreitetes Phänomen in der Bevölkerung. Teilweise durch Medikamente verursacht, teilweise durch Erkrankungen oder notwendige Strahlentherapien bewirkt es bei den Patienten eine starke Einschränkung der Lebensqualität. Der folgende Artikel beschreibt eine Übersicht über die häufigsten Ursachen der Xerostomie und aktuelle Therapieansätze.

Experteninterview Periimplantitis

Implantate spielen eine zunehmend wichtigere Rolle hinsichtlich einer Verbesserung der Lebensqualität vor allem älterer Menschen. Oft fehlt es jedoch am notwendigen Wissen zur Pflege des Implantates. Es droht Periimplantitis. Prof. Dr. Johannes Einwag hat uns im Experteninterview wichtige Fragen zur Entstehung und Vorbeugung sowie zur häuslichen und professionellen Behandlung beantwortet.

Fehlerhafte Implantation in der ästhetischen Zone – was nun?

Die Natur rächt sich, wenn die Regeln der zahnärztlichen Kunst nicht eingehalten werden. Dies erfuhren die Autoren Dr. Alexander Müller-Busch, Dr. Frederic Kauffmann und Prof. Dr. Stefan Fickl, als sich eine Patientin mit freiliegenden Implantatoberflächen vorstellte. In der ästhetischen Zone waren die implantologischen Gesetze nicht beachtet worden. Nun begann das Ringen um eine Verbesserung. Auch für den Zahntechniker eine ehrgeizige Aufgabe, ging es doch um eine Implantatversorgung mit Pontic, lebhafte natürliche Nachbarzähne und eine hohe Lachlinie.

Biologische Implantologie, patientenabhängige Faktoren und deren Management

Jeden Tag betreten viele Millionen Menschen weltweit Zahnarztpraxen, mit dem Wunsch neue feste Zähne zu erhalten. Die Kaukraft und die Ästhetik der Patienten werden hierbei immer häufiger durch dentale Implantate wieder hergestellt. Es ist jedoch mittlerweile als wissenschaftlich gesichert anzusehen, dass einflussreiche patientenabhängige Faktoren existieren, die das Einheilen von dentalen Implantaten dramatisch beeinflussen können (Van Steenberghe D et al., 2002).

Anzeige