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Zahnmedizin

Zusatznutzen antibakterieller Mundspülungen bestätigt

Die neue S3-Leitlinie verfolgt das Ziel, „den Anwendern eine Entscheidungshilfe zur Prävention und Therapie gingivaler Erkrankungen mittels Mundspüllösungen zu geben“1. Dazu wird die klinische Wirksamkeit des zusätzlichen Mundspülens mit antibakteriellen Wirkstoffen (chemische Biofilmkontrolle) mit der rein mechanischen Plaquekontrolle allein verglichen [1].

Präventionsleistungen für pflegebedürftige Patienten und Menschen mit Behinderungen

Seit Mitte letzten Jahres enthält der BEMA neue Gebührenziffern für Prophylaxeleistungen bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen nach § 22a SGB V. Diese Ziffern sind berechenbar, unabhängig davon, ob der Patient in einer Einrichtung oder der häuslichen Umgebung aufgesucht wird oder in der Lage ist, die Praxis aufzusuchen. Wichtig ist die Dokumentation der Bescheide über die Pflegebedürftigkeit oder Eingliederungshilfe.

Die Rehabilitation des atrophierten Ober- und Unterkiefers

Die implantologische Versorgung von Patienten mit potentiell zahnlosem Oberkiefer und parodontologischer Vorgeschichte stellt in der Praxis eine große Herausforderung dar. Zum einen muss klinisch mit einem reduzierten Knochenangebot durch die im Laufe der Zeit fortgeschrittene Pneumatisierung des Oberkiefers gerechnet werden, zum anderen besteht eine Prädisposition der Patienten zur Entwicklung einer Periimplantitis, da die eine Parodontopathie auslösenden Keime auch ursächlich für die Ausbildung einer Periimplantitis sein können [1,10-12].

Der digitale Workflow in der Implantologie

Die zahlreichen Möglichkeiten der digitalen Zahnheilkunde finden immer häufiger Anwendung in der täglichen Praxis. Neben der präoperativen Diagnostik bieten die präoperative Planung, die digitale Abformung, die geführte Chirurgie sowie die CAD/CAM-Prothetik vielseitige Möglichkeiten für die Patientenversorgung. Gleichzeitig bestehen die Risiken mancher Behandlungen weiterhin; sie können durch moderne Techniken nicht vollständig eliminiert werden. Deshalb müssen wir wissen, wie wir damit umgehen.

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