Anzeige

Zahnmedizin

Endodontische „Verlaufskontrolle“ bei stark gekrümmten Wurzelkanälen

Der nachhaltige Erfolg einer Wurzelkanalbehandlung zeigt sich immer erst in der Langzeitbeobachtung, erklärt Endo-Experte Dr. Thomas Rieger. Er zeigt anhand eines Fallbeispiels auf, wie mithilfe vorbiegbarer Nickel-Titan-Feilen ein stark gekrümmter Kanal im hinteren Oberkiefer so aufbereitet wurde, dass eine bakteriendichte Versiegelung noch 6 Jahre nach dem Eingriff sichergestellt ist. Hierbei ist der Einsatz einer reduzierten Feilensequenz genauso wichtig wie die Vorteile eines fließfähigen Obturationsmaterials.

Risiko- und evidenzbasierte Kariesprävention bei Kindern

Ernährung, Zahnbelagsentfernung, Fluoridierung und Zahnarztbesuche als anerkannte Säulen der Prävention haben, wie in diesem Beitrag dargestellt, nicht den gleichen Rang in ihrer Wirksamkeit. Während die Fluoridierung und Zahnbelagsentfernung, die im regelmäßigen Zähneputzen gar nicht voneinander zu trennen sind, mächtige Säulen darstellen, kann die Ernährungslenkung derzeit nur als eine kleinere Stütze gelten. Fluoride spielen eine herausragende Rolle, gerade auch bei jungen Risikopatienten.

Für eine bessere Mundgesundheit bei Handicap und Pflegebedarf

Die Einführung des zahnmedizinischen Präventionsmanagements für Menschen mit Behinderungen zum 01. Juli 2018 ist ein Meilenstein auf dem Weg hin zu einer besseren Versorgung dieser Patienten. Dr. Imke Kaschke stellt im folgenden Beitrag dar, inwiefern die Möglichkeiten zahnmedizinischer Versorgung damit erweitert werden. Nun liegt es am einzelnen Zahnarzt, ob die neuen Leistungen in der Praxis umgesetzt werden.

Neuer Patientenratgeber zu Parodontitis

Parodontitis gehört noch immer zu den häufigsten chronischen Krankheiten des Menschen. Die entzündliche Erkrankung betrifft alle Teile des Zahnhalteapparates. Ein neuer Ratgeber für Patienten informiert über Risikofaktoren, Behandlungsoptionen und gibt Tipps zur häuslichen Mundhygiene. Das Besondere: Der neue Ratgeber “Parodontitis – Verstehen, vermeiden und behandeln” wurde von den Fachgesellschaften für Parodontologie in Deutschland (DG PARO), Österreich (ÖGP) und der Schweiz (SSP) gemeinsam erstellt und herausgegeben.

Osseointegration von Implantaten bei der Einnahme unterschiedlicher Medikamente

Die Osseointegration von Implantaten hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Ein schwer einschätzbares Risiko kommt regelmäßig durch unterschiedlichste eingenommene Medikamente der Patienten hinzu. Die individuelle Interaktion von Medikamenten könnte einen Einfluss auf die erfolgreiche Implantation haben. Der folgende Artikel beschreibt die aktuelle Studienlage zu den Medikamenten: Antihypertensiva, Protonenpumpenhemmer und Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.

Anzeige