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Zahnmedizin

Strategisches Management digitaler Daten in der Zahnarztpraxis

Der vorliegende Beitrag soll weder als ein Räsonieren gegen die auch zahnärztlichen Leistungserbringern aufoktroyierten Telematikinfrastruktur-Zwänge, noch als ein Wortreden der vollumfänglichen, absolut alle Bereiche umfassenden Digitalisierung von Praxen verstanden werden. Er ist vielmehr dazu gedacht, Praxisinhaber und -inhaberinnen dazu aufzurufen, den gegenwärtigen oder anvisierten Einsatz digitaler Hardware und die damit verknüpfte Verwendung benötigter Software in ihren Praxen aufmerksam und dabei zielorientiert zu überdenken. Nicht zuletzt mit Blick auf den bundesweiten Skandal des Datendiebstahls prominenter Politiker und anderer Personen des öffentlichen Lebens, soll dieser Bericht den Anstoß geben zu einer selbstständig durch Sie persönlich vorgenommenen „Ist- und Soll-Analyse“ des sinnvollen und zweckorientierten Digitalisierungsgrades Ihrer Praxis.

Northern Lights 2018: Konsensus

Aus verschiedenen Studien geht hervor, dass die Umsetzung einer adäquaten Lichtpolymerisation durch den Behandler großen Einfluss auf die Lebensdauer von Restaurationsmaterialien hat. Im Sommer 2018 traf sich eine Expertengruppe, um sowohl auf die physikalischen Zusammenhänge bei der Lichthärtung einzugehen und praktische Empfehlungen zu erstellen, als auch den Begriff der Bioaktivität näher zu definieren.

Schichtkonzepte bei vereinfachten Frontzahnkomposit-Systemen

Auf dem Dentalmarkt sind zahlreiche Kompositsysteme für den Frontzahnbereich erhältlich, mit denen ästhetisch und qualitativ hochwertige Frontzahnrestaurationen erstellt werden können. Einige stoßen jedoch an ihre Grenzen, wenn Farben abseits der VITA-A-Farbskala wiederhergestellt werden müssen. Bemerkenswert ist, dass z.B. das ceram.x universal-System mit 5 Universalfarben („Cloud-Farben“) und das ceram.x duo-System mit 4 Dentin- und 3 Schmelzfarben ermöglichen es, die gesamte Bandbreite an Farben abzudecken. Anhand von mehreren Fallbeispielen zeigt Prof. Dr. C.-P. Ernst auf, wie dies bewerkstelligt werden kann.

Alt, arm oder abgelegen?

Die Jüngsten und die Ältesten, sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen und Menschen in ländlichen Räumen – und dort sind es gerade wieder die Älteren – laufen Gefahr, in der zahnmedizinischen Versorgung zu kurz zu kommen. Aus unterschiedlichen Gründen, wie der nachfolgende Beitrag verdeutlicht. Es gilt ungünstigen Trends, die sich in den Daten derzeit abzeichnen, entgegenzuwirken, um die Zahngesundheit aller zu stärken und künftige Versorgungsengpässe zu vermeiden.

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