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Zahnmedizin

Xylitol – Zur sinnvollen Ergänzung der Prophylaxe

Die Gesundheitsministerien von Finnland, Italien und Japan und eine wachsende Anzahl nationaler europäischer Zahnarztverbände empfehlen es bereits für eine aktive Mundgesundheitsvorsorge: Xylitol (Xylit). Aber was ist so besonders an Xylitol? Sind die positiven Eigenschaften wie antikariogene Wirkung und Remineralisierung des Zahnschmelzes evidenzbasiert?

AIRFLOW® entwickelt sich zum Stand der Technik

Bei der professionellen Zahnreinigung (PZR) wird klassischerweise zunächst Zahnstein mit Hand-, Ultraschall- oder Schallinstrumenten entfernt. Anschließend wird die entstehende raue Oberfläche mit rotierenden Kelchen und Bürstchen geglättet. Eine Studie hat jedoch gezeigt, dass dadurch oberflächlicher Schmelz verloren geht, wenn auch in moderatem Ausmaß (Abb. 1a–c) [1]. Dagegen bleibt bei der AIRFLOW® Methode mit der Verwendung von feinkörnigem Pulver die ursprüngliche Schmelzstruktur erhalten.

Komplette Ober- und Unterkieferversorgung im CAD/CAM-Workflow … einschließlich der teleskopierenden Suprastruktur auf Implantaten

Der hier vorgestellte Patient ist im Ausland ansässig. Da er nicht viel Zeit in Deutschlandaufenthalte investieren konnte, stand ein schneller, effizienter Workflow im Vordergrund – und das, obwohl keine leichte Aufgabe zu bewältigen war. Für viele Laborschritte wurde hochwertige CAD/CAM-Technologie herangezogen, die auf Präzision im kleinen Mikrometerbereich und Zeiteinsparung ausgelegt ist.

Reinigung des Interdentalraums vom ersten bis zum letzten Zahn

Die wissenschaftliche Evidenz, dass eine Reinigung der Interdentalräume einen Vorteil für die Mundgesundheit bringt, ist derzeit gering. Ist es aber wirklich sinnvoll, Interdentalraumhygiene aufgrund einer mangelnden Evidenz grundsätzlich nicht mehr zu empfehlen? Damit würde das Risiko vermehrter Plaque assoziierter Erkrankungen in Kauf genommen werden. Der folgende Beitrag erklärt den fehlenden Nachweis einer Wirksamkeit und den vielfach mangelnden Reinigungserfolg und zeigt Optionen auf für eine gründliche, individuell angepasste Interdentalraumhygiene.

Der trockene Mund

Xerostomie und Hyposalivation treten relativ häufig auf und schränken die Lebensqualität der Betroffenen deutlich ein. Hauptursachen dafür sind Nebenwirkungen von Medikamenten, einer Bestrahlungstherapie maligner Kopf-Hals-Tumoren und bestimmte Syndrome. Die Diagnostik ist unproblematisch und kann klinisch sowie durch Messung der Speichelfließraten erfolgen, wie im folgenden Beitrag gezeigt wird. Die Autorinnen geben darüber hinaus einen Überblick über die Therapieoptionen, Speichelstimulation und Speichelersatzmittel, und klären über die Betreuung dieser Patienten auf.

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