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Zahnmedizin

Erfolgreiche Prävention auch in schwierigen Fällen

Erfolgreiche Prävention und dauerhafte Verhaltensänderungen setzen ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Patienten und dem zahnärztlichen Team voraus. Gerade in der Prophylaxe ist der schwierige Fall auf den ersten Blick nicht immer sichtbar, manchmal erkennen wir ihn erst im Verlauf der präventiven Betreuung, wenn unsere vorgeschlagenen Maßnahmen nicht greifen. In einem 2-teiligen Artikel wird aufgezeigt, wie Versäumnisse in der Anamnese und Patientenkommunikation vermeintlich einfache Fälle zu schwierigen Fällen machen können. Anhand von konkreten Hinweisen sollen diese Risikofaktoren vermieden bzw. minimiert werden.

Biofilmkontrolle fördert die parodontale Gesundheit

Bei jedem Zweiten der 35- bis 44-Jährigen wird in Deutschland eine Parodontitis festgestellt. Bei 43,4 % der Betroffenen liegt eine moderate Ausprägung vor, während 8,2 % unter einer schweren Parodontitis leiden [1]. Dieser Entwicklung können regelmäßige Kontrolltermine und präventive Behandlungsmaßnahmen effektiv entgegenwirken.

Direkte Frontzahnrestaurationen aus Komposit – aktuelle Studienlage und Fallbeispiele

Naturgemäß wird zum Thema Frontzahnversorgungen mit Komposit weniger publiziert als zu Seitenzahnversorgungen, bei denen eher materialtechnisch differenziert wird. Dass hochästhetische Frontzahnversorgungen auch in direkter Technik möglich sind, hat sich inzwischen herumgesprochen und bedarf daher nicht unbedingt einer wissenschaftlichen Erörterung; kommt es hierbei doch mehr auf das individuelle handwerkliche Geschick [1,13,17] als auf eine wissenschaftliche Indikationsbeschreibung an. Für eine kompetente Patientenberatung ist es dennoch hilfreich, entsprechende Metaanalysen mit guter Prognose für direkte Frontzahn-Kompositrestaurationen zu kennen. Der vorliegende Beitrag bietet ein Studien-Update zum Thema der ästhetischen und funktionellen Möglichkeiten moderner Komposite und zeigt anhand mehrerer Patientenfälle die große Indikationsbandbreite für direkte adhäsive Restaurationen im Frontzahnbereich.

Die Dekontamination von Implantaten mittels Pulverstrahlen in der Periimplantitistherapie

Bei der nichtchirurgischen Behandlung von periimplantären Infektionen sollte der Biofilm möglichst vollständig und doch schonend von Implantatoberflächen entfernt werden. Grundsätzlich ist dieses Biofilmmanagement mittels Stahl- und Plastikküretten sowie, maschinell unterstützt, mit Ultraschall- und Pulverstrahlgeräten möglich. Doch welche Methode erscheint am besten geeignet? Und im Falle des Pulverstrahlens: Welches Pulver ist empfehlenswert? Der Autor des folgenden Beitrags geht auf aktuelle Studien ein, die die Effektivität und Effizienz der Dekontamination mittels Pulverstrahlen sowie den Einfluss auf Implantatoberflächen im Vergleich zu anderen Dekontaminationsmethoden untersuchten.

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