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Zahnmedizin

Komplikationsmanagement in der Implantatprothetik

Die dentale Implantologie überzeugt heute mit hohen Überlebensraten. Doch auch wenn die Einheilung und Langzeitstabilität von Implantaten erfolgversprechend sind, können technische oder biologische Komplikationen im klinischen Alltag nie ganz ausgeschlossen werden. Der Fokus dieses Artikels liegt auf der Abutment- bzw. Schraubenfraktur. Was tun, wenn das Abutment versagt? Der Autor geht auf das Komplikationsmanagement ein und zeigt, dass heutzutage die meisten Komplikationen dieser Art sicher händelbar sind.

Professioneller Mehrfachschutz bei Multibrackets

Multibrackets erschweren die Zahnpflege und deshalb sammelt sich an für die Zahnbürste schwer zugänglichen Stellen verstärkt bakterieller Biofilm an. Häufig auftretende Folgen sind eine Demineralisation des Zahnschmelzes, White-Spot Läsionen und Gingivitis [1,2]. Gegen diese Risiken können gezielte Gegenmaßnahmen während der kieferorthopädischen Behandlung schützen.

Vinylsiloxanether® gewährleistet hohe Präzision

Auf dem Dentalmarkt sind verschiedene Abformmaterialien erhältlich. Für die Präparationsabformung kommen zumeist Silikone oder Polyether zum Einsatz. Dabei haben sich, je nach Indikationsbereich, die Korrektur und die Doppelmischabformung durchgesetzt. Mit Identium® hat die Firma Kettenbach eine neue Abformlinie geschaffen, die die Vorteile der Silikone sowie die der Polyether in einem Material vereint. Nachfolgend schildert PD Dr. Roggendorf anhand eines Patientenfalls seine Erfahrungen in der praktischen Anwendung.

Sichere Endodontie bei jedem Arbeitsschritt

Endodontisches Arbeiten auf engstem Raum und in kleinsten Strukturen fordert dem Behandler das Höchstmaß an Präzision und Feintaktilität ab. Daneben wird auch der Sicherheitsaspekt großgeschrieben – Sicherheit für den Patienten sowie für den Zahnarzt. Morita wird diesen Ansprüchen mit seinem Lösungsportfolio gerecht: Von der Befundaufnahme über die komplexe Arbeit am Patientenstuhl bis hin zum Follow-up fügen sich einzelne Systeme erfolgreich in den modernen Praxisworkflow ein.

Antibakterielle Aktivität selbstkonditionierender Adhäsive in vitro

Seit den 1950er Jahren werden am präparierten Zahn im Front- und Seitenzahngebiet Kompositrestaurationen eingesetzt. Als Verbundschicht zwischen dem hydrophilen Dentin und den hydrophoben Kompositen wurden Dentinadhäsivsysteme entwickelt. Die frühere Einteilung der Dentinadhäsivsysteme in Generationen (1 bis 7; Zeitpunkt der Einführung) macht heute nur noch wenig Sinn. Nach heutiger Strategie werden sie nach der Anzahl der Arbeitsschritte und Interaktionen mit der Zahnhartsubstanz in Mehrflaschen-Etch&Rinse-Adhäsive, Einflaschen-Etch&Rinse-Adhäsive, Ein- und Zweischritt selbstkonditionierende Adhäsive sowie Universal Adhäsive (Etch&Rinse oder selbstkonditionierend) unterteilt. Die Ergebnisse der hier vorgestellten In-vitro-Studie erhellen, dass der zusätzliche Gewinn der modernen selbstkonditionierenden Adhäsive in ihrer antibakteriellen Wirkung liegen dürfte. Immerhin erwiesen sich in vitro repräsentative Keime des harten Kavitätenbodens, der gewöhnlich in 40% der Fälle mit Aktinomyzeten, Streptokokken und aktobazillen in Höhe von 10(2-3) Keimen infiziert bleibt, gegenüber der Mehrzahl der untersuchten selbstkonditionierenden Adhäsivsysteme als sensibel. Die stärkste antibakterielle Wirkung ging von den MDP-haltigen (Methacryloyloxydecyldihydrogenphosphat) Adhäsivsystemen aus.

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