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Zahnmedizin

DG PARO präsentiert neue S3-Leitlinien auf dem Deutschen Zahnärztetag in Frankfurt

Auf dem Deutschen Zahnärztetag in Frankfurt am Main präsentierte die DG PARO als federführende Fachgesellschaft – neben der DGZMK – die lange erwarteten neuen S3 Leitlinien für die systematische Parodontitistherapie. In einem mehrstufigen Verfahren waren zahlreiche Interessengruppen an der Entstehung der Leitlinien auf dem höchsten wissenschaftlichen Evidenzniveau beteiligt und konnten unter anderem während einer Konsensuskonferenz im Oktober 2017 ihre Vorschläge einbringen. In der abschließenden Abstimmung gab es bei fast allen formulierten Statements einen einstimmigen Konsens. Damit liegen nun verlässliche Handlungsempfehlungen für die tägliche parodontologische Arbeit in der Praxis vor.

Grundlagen der Okklusion bei Implantaten

Das ideale Okklusionsschema für eine Implantatprothese ist darauf ausgelegt, die biomechanische Belastung des Implantatsystems zu steuern, eine prothetische und biologisch adäquate Implantat-Kontaktebene zu schaffen und die Langzeitstabilität des Randknochens, des Weichgewebes sowie der Prothese aufrechtzuerhalten. Aufgrund gravierender biomechanischer Unterschiede zwischen Zähnen und Implantaten müssen bei der Entwicklung von okklusalen Schemata für die prothetische Rehabilitation Veränderungen vorgenommen werden. Die Prinzipien einer implantatgeschützten Okklusion (implant-protected occlusion, IPO), einem von Dr. Carl Misch entwickelten Konzept, befassen sich mit verschiedenen Zuständen, um die Belastung des Implantatsystems zu verringern [1].

Langfristig sicherer Speicher für sensible Gesundheitsdaten

Forscher der Technischen Universität Darmstadt, die im Sonderforschungsbereich CROSSING der Deutschen Forschungsgemeinschaft zusammenarbeiten, haben gemeinsam mit japanischen und kanadischen Partnern einen technologischen Prototypen entwickelt, der eine jahrzehntelange sichere Speicherung sensibler Gesundheitsdaten gewährleisten soll. Das Ergebnis der Kooperation präsentierten sie soeben während einer Fachkonferenz in Peking, China. Das System geht in den nächsten Wochen in Japan in den Testbetrieb.

Die Abrechnung der intraligamentären Anästhesie

Bei der intraligamentären Anästhesie wird anders als bei der Infiltrationsanästhesie durch eine spezielle Gabe des Anästhetikums durch Drucktechnik ins Desmodont eine Schmerzausschaltung an nur einem Zahn möglich. Die Abrechnung dieser Leistung wird im Rahmen der GKV nach der Bema Nr. 40 vorgenommen. Dieses geht aus den gesetzlichen Bestimmungen zur Bema Nr. 40 unter Punkt 4 hervor:

Invisalign Go: Noch flexibler, noch anwenderfreundlicher

Insgesamt konnten weltweit über fünf Millionen Patienten mit Invisalign behandelt werden. Jetzt hat Align Technology am Invisalign GO-System, dem fortschrittlichsten durchsichtigen Aligner-System der Welt, einige Optimierungen bezüglich dessen verbesserter Prognostizier- und Anwendbarkeit vorgenommen. Ein neu entwickeltes Service-Programm lässt zudem Anwender ihre klinische und praktische Erfahrung festigen: Das Invisalign GO Advanced Programm.

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