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Zahnmedizin

Der neue ParoPass®: Ampel-Schema signalisiert den Behandlungsbedarf

Im Mai 2016 gründeten der Zahnarzt Dr. Volker Storks und der Diplombiologe Winfried Vosskötter mit Unterstützung von Prof. Dr. Christof Dörfer, dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie e. V. (DG PARO), das Aktionsbündnis „Stoppt Parodontitis“. Die Kampagne hat sich zum Ziel gesetzt, über Parodontitis aufzuklären und die Notwendigkeit der Zahnzwischenraumpflege mit Interdentalbürsten bei der Bevölkerung bekannter zu machen. Nun sind die beiden Initiatoren einen Schritt weitergegangen und haben den ParoPass® entwickelt: Mit dessen Hilfe soll den Patienten ihr parodontaler Zustand bewusst gemacht und die sich daraus ergebenden therapeutischen Konsequenzen aufgezeigt werden.

Wie viel Fluorid darf es sein?

Kaum ein Wirkstoff bringt in der zahnmedizinischen Prävention so viel Nutzen wie Fluorid. Trotzdem gerät es immer einmal wieder in die Diskussion – zuletzt durch die Medienreaktion auf eine Studie zu einer möglichen Neurotoxizität von Fluorid. Dabei gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Sämtliche Risiken sind vermeidbar, wenn Empfehlungen zur Dosierung beachtet und alle Fluoridquellen berücksichtigt werden. Im Folgenden einige Fakten.

Die gesamte Farbpalette nutzen

Der Hanauer Hersteller Kulzer hat sein Zirkoniumdioxid-Sortiment für die digitale Fertigung im Labor erweitert: Neu ist das Material dima Zirconia HTE (highly-translucent esthetic). Parallel dazu wurde das Angebot an dima Mill Zirconia HT Discs erweitert, sodass Anwender nun beide Materialien in 16 Dentinfarben nutzen können. ZTM Michael Schreyer hat bei der Farbabstimmung mitgewirkt und die neuen Materialien getestet.

Die Gingiva naturgetreu reproduzieren: zentrale Individualisierungsschritte

Jede Gingiva zeigt individuell-charakteristische Farbnuancen und Oberflächenstrukturen. Bei der total- und teilprothetischen Versorgung von Patienten mit hoher Lachlinie ist es besonders wichtig, die individuellen Charakteristika der Gingiva zu reproduzieren, da sich die Prothese sonst nicht harmonisch in das orale Erscheinungsbild integriert. Fließfähiges, lichthärtendes Verblendkomposit ermöglicht in diesen Fällen eine rationelle Individualisierung. ZT Martina Rosenbusch, Bad Säckingen, erläutert im folgenden Bericht exemplarisch, wie sich der vestibuläre Lippenschild einer Prothese mit VITA VM LC flow (VITA Zahnfabrik, Bad Säckingen) effizient individualisieren lässt.

Wie rechne ich eine 4-gliedrige Brücke aus Zirkon mit Gesichtsbogenregistrierung (GKV und PKV) ab?

In den vergangenen Jahren hat sich Zirkoniumdioxid als vollkeramischer Gerüstwerkstoff in der Kronen- und Brückenprothetik bewährt. Klinische Studien dokumentieren die Langzeitstabilität und Erfolgssicherheit dieses Materials über Beobachtungszeiträume von bis zu acht Jahren. Jedoch zeigt die breite Anwendung in der täglichen Praxis auch, dass der Erfolg von Zirkoniumdioxid-Restaurationen eng an die materialgerechte Verarbeitung in Praxis und Labor gebunden ist. Derzeit steht die Verblendsicherheit von Zirkoniumdioxid-Restaurationen im Mittelpunkt der Diskussionen. In rasterelektronenmikroskopischen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass das Einschleifen von Zirkoniumdioxid-Restaurationen mit normalkörnigen Diamanten ohne Wasserkühlung zu Mikrorissen in der Verblendkeramik führen kann. Diese können den Ausgangspunkt für Frakturen bilden.

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