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Zahnmedizin

Diagnostik in der Parodontologie

Jeder Therapie geht eine gründliche Diagnostik voraus. Nicht anders stellt es sich im Rahmen der Parodontalbehandlung dar. Um Patienten eine möglichst realistische Prognose geben zu können, ist es notwendig vor Behandlungsbeginn die Situation zu befunden und im Verlauf der Behandlung regelmäßig zu reevaluieren.

Indikationsfindung in der Implantologie bei Antiresorptiva-Therapie

Eine Medikamenten-assoziierte Osteonekrose entwickelt sich vornehmlich bei Patienten mit Bisphosphonat- und/oder Denosumabtherapie. Neben dem reduzierten Knochenumbau werden Einflüsse auf die Weichgewebe, Gefäße und auch das Immunsystem in der Ätiologie beschrieben. Triggerfaktoren sind in aller Regel entzündliche Veränderungen, wie Parodontitiden, Periimplantitiden oder auch chirurgische Eingriffe und Prothesendruckstellen. Der folgende Artikel widmet sich dieser Thematik und beschreibt die hierzu relativ neu erschienene S3-Leitlinie zu Implantaten bei Knochenantiresorptiva.

Erfolgreiche prothetische Versorgung des dünnen Kieferknochens

Ein sehr dünner Kieferknochen, der implantologisch versorgt werden soll, kann für den Behandler eine Herausforderung darstellen. Anhand eines Fallbeispiels erklärt Dr. Dr. Nico Laube, wie festsitzender Zahnersatz stabil verankert werden kann, warum ein Knochenaufbau und eine Implantation auch bei starkem Knochenschwund in einer Sitzung möglich sind und was es bei der Wahl der Kronen zu beachten gilt.

Bringt uns das Angebot an Zirkonoxid noch um?

Bei vier Materialgenerationen, die unterschiedliche Eigenschaften mit sich bringen, unterschiedliche Indikationen bedienen, unterschiedlich ausgeprägt erforscht sind und deshalb auf verschiedenste Weise in den zahntechnischen Workflow eingebaut werden können, kann schnell der Überblick verloren gehen. Welche Resultate haben die Werkstoffe bisher gezeigt? Wie heben sich die Materialien neben der Biegefestigkeit und Transluzenz voneinander ab? Warum wird der Bruchzähigkeit so eine hohe Bedeutung im Hinblick auf die Zirkonoxide gegeben und warum werden die Prüfmethoden zu deren Bestimmung so intensiv diskutiert? Die Antwortsuche hat die Aufmerksamkeit auf die aktuelle wissenschaftliche Literatur gelenkt, die im Folgenden vorgestellt wird.

Regenerative Parodontaltherapie bei klinisch hoffnungslosen Zähnen

Das frühere Ziel der Parodontaltherapie bestand in der vollständigen Eliminierung entzündeter Zahnfleischtaschen durch konservatives Scaling und Root Planing. Zähne, welche zum Zeitpunkt der Reevaluation persistierende Taschentiefen und zudem evtl. einen Furkationsbefall aufwiesen, wurden im weiteren Verlauf oft resektiv therapiert oder extrahiert. Der Fokus moderner Parodontaltherapie hat sich erweitert und liegt heute auf dem maximalen Erhalt der natürlichen Zähne und der Regeneration der parodontalen Gewebe. In den beiden vorgestellten Fällen wird gezeigt, wie dank verfeinerter Operationstechniken und speziell auf die Wurzelanatomie abgestimmter Instrumente die Regenerationstherapie bei klinisch hoffnungslosen Zähnen erfolgt.

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