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Zahnmedizin

Der alternde Mensch in der zahnärztlichen Praxis

Die Alterszahnmedizin verstand sich bisher als ein Fach, das sich schwerpunktmäßig mit der Betreuung höheraltriger Menschen im 4. Lebensalter befasste, die in fortgeschrittenem Maße hilfs- sowie pflegebedürftig sind und in der Regel in einer Institution leben. Trotz zahlreicher Anstrengungen, die auf diesem Gebiet bereits unternommen wurden, müssen wir uns heute eingestehen, dass sich der orale Gesundheitszustand dieser Menschen bis heute nicht wirklich verbessert hat. Wir müssen uns deshalb dringend und ernsthaft mit der Frage auseinandersetzen, inwieweit diese Fokussierung der Alterszahnmedizin auf das 4. Lebensalter und infolgedessen auf ein mehrheitlich rein palliatives Betreuungskonzept richtig war.

Erfolgreiche Umstellung auf LinuDent.Royal

Mit LinuDent.Royal sicher in die Zukunft. LinuDent erfährt ein durchweg positives Feedback zum neuen LinuDent.Royal von Kunden, die die innovative Praxissoftware nutzen. Neben einem klar strukturierten und übersichtlichen Aufbau spart die Software unnötige Mausklicks und bietet somit einen besonders schnellen Zugriff auf die entsprechenden Funktionen. Die Praxisabläufe werden damit effizienter und die Benutzerführung ist in allen Bereichen der Software wesentlich einfacher.

Antibakterielle Aktivität totalätzender Adhäsive in vitro

Um eine vollständige Anpassung eines Füllungsmaterials zu erreichen, werden rückblickend seit den 1950er-Jahren Adhäsive entwickelt, die die Zahnhartsubstanz konditionieren, in die konditionierte Oberfläche eindringen und eine stabile glatte Schicht bilden. Ob der Zahnarzt heute ein Mehrschritt-Etch&Rinse-Adhäsiv, Ein- und Zweischrittselbstkonditionierendes Adhäsiv oder Multi-Mode-Adhäsiv (Etch&Rinse, selbstkonditionierend) verwendet, bleibt seiner Erfahrung überlassen. In bereits vorgestellten Ergebnissen zur antibakteriellen Wirkung von 22 ausgewählten Ein- und Zweischritt-selbstkonditionierenden Adhäsivsystemen konnte in vitro erhellt werden, dass zwei Drittel der untersuchten Produkte von diesem zusätzlichen Gewinn gegenüber restierenden kariogenen Keimen am harten Kavitätenboden begleitet sind. Ergänzt werden darf nunmehr, dass dies ebenso für 9 von 19 ausgewählten totalätzenden Adhäsiven gilt. Die als Verbundschicht zwischen dem hydrophilen Dentin und den hydrophoben Kunststoffen entwickelten Dentinadhäsivsysteme könnten somit mehrheitlich zur Reduktion noch lebensfähiger Keime im harten Dentin nach Kariesexkavation beitragen. Ob eine antibakterielle Langzeitwirkung der Adhäsive vorliegt oder nicht, soll einem weiteren Beitrag vorbehalten sein.

Miller-Preis geht an Team der Universität Greifswald

Der mit 10.000 Euro dotierte Deutsche Miller-Preis geht in diesem Jahr an die Universität Greifswald. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) würdigt mit ihrer höchsten Auszeichnung die Arbeit des Greifswalder Teams um Oberarzt PD Dr. Alexander Welk (Zahnmediziner), PD Dr. Harald Below (Chemiker) und Dr. Christian Schwahn (Mathematiker). Sie untersuchen die Bedeutung der Peroxidase für die parodontale Gesundheit. Die Preisverleihung fand am 10. November 2017 im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages in Frankfurt/Main statt.

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