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Zahnmedizin

Konturenaugmentation mit gleichzeitiger Implantatsetzung

Die gesteuerte Knochenregeneration zählte vor 25 Jahren nicht zu den Standardverfahren und Knochenersatzmaterialien waren noch nicht etabliert. Neue Behandlungsoptionen in der prothetisch orientierten Implantologie wurden erst mit der Einführung von Knochenersatzmaterial vor mehr als 30 Jahren möglich. Heute zählt Geistlich Bio-Oss zum meist eingesetzten Knochenersatzmaterial in der oralen Geweberegeneration. In der nachfolgenden klinischen Falldokumentation stellt Dr. Ueli Grunder, Zollikon-Zürich, die Konturenaugmentation mit Geistlich Bio-Oss Collagen vor. Durch den zusätzlichen Kollagenanteil ist Bio-Oss Collagen für die Verarbeitung und Applikation von großem Vorteil.

Der neue ParoPass®: Ampel-Schema signalisiert den Behandlungsbedarf

Im Mai 2016 gründeten der Zahnarzt Dr. Volker Storks und der Diplombiologe Winfried Vosskötter mit Unterstützung von Prof. Dr. Christof Dörfer, dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie e. V. (DG PARO), das Aktionsbündnis „Stoppt Parodontitis“. Die Kampagne hat sich zum Ziel gesetzt, über Parodontitis aufzuklären und die Notwendigkeit der Zahnzwischenraumpflege mit Interdentalbürsten bei der Bevölkerung bekannter zu machen. Nun sind die beiden Initiatoren einen Schritt weitergegangen und haben den ParoPass® entwickelt: Mit dessen Hilfe soll den Patienten ihr parodontaler Zustand bewusst gemacht und die sich daraus ergebenden therapeutischen Konsequenzen aufgezeigt werden.

Wie viel Fluorid darf es sein?

Kaum ein Wirkstoff bringt in der zahnmedizinischen Prävention so viel Nutzen wie Fluorid. Trotzdem gerät es immer einmal wieder in die Diskussion – zuletzt durch die Medienreaktion auf eine Studie zu einer möglichen Neurotoxizität von Fluorid. Dabei gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Sämtliche Risiken sind vermeidbar, wenn Empfehlungen zur Dosierung beachtet und alle Fluoridquellen berücksichtigt werden. Im Folgenden einige Fakten.

Die gesamte Farbpalette nutzen

Der Hanauer Hersteller Kulzer hat sein Zirkoniumdioxid-Sortiment für die digitale Fertigung im Labor erweitert: Neu ist das Material dima Zirconia HTE (highly-translucent esthetic). Parallel dazu wurde das Angebot an dima Mill Zirconia HT Discs erweitert, sodass Anwender nun beide Materialien in 16 Dentinfarben nutzen können. ZTM Michael Schreyer hat bei der Farbabstimmung mitgewirkt und die neuen Materialien getestet.

Die Gingiva naturgetreu reproduzieren: zentrale Individualisierungsschritte

Jede Gingiva zeigt individuell-charakteristische Farbnuancen und Oberflächenstrukturen. Bei der total- und teilprothetischen Versorgung von Patienten mit hoher Lachlinie ist es besonders wichtig, die individuellen Charakteristika der Gingiva zu reproduzieren, da sich die Prothese sonst nicht harmonisch in das orale Erscheinungsbild integriert. Fließfähiges, lichthärtendes Verblendkomposit ermöglicht in diesen Fällen eine rationelle Individualisierung. ZT Martina Rosenbusch, Bad Säckingen, erläutert im folgenden Bericht exemplarisch, wie sich der vestibuläre Lippenschild einer Prothese mit VITA VM LC flow (VITA Zahnfabrik, Bad Säckingen) effizient individualisieren lässt.

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