Anzeige

Zahnmedizin

Jeder Fünfte braucht Aufklärung

Jeder fünfte Bundesbürger ist unsicher, mit welchen Maßnahmen man seine Zähne gesund erhalten kann. Dies ergab eine aktuelle, repräsentative Umfrage im Auftrag von Wrigley [1]. Für Klarheit in puncto Kariesprophylaxe sorgt seit Kurzem eine wissenschaftliche Leitlinie. Ihr zufolge können Zahnarztpraxen ihren Patienten – gerade jetzt anlässlich des Tags der Zahngesundheit – sieben Kernempfehlungen mit auf den Weg geben [2].

Periimplantitis: von der Diagnose zur Therapie

Exakte Diagnosekriterien und eine gültige Lehrmeinung, welche Therapie die richtige ist, gibt es für die Periimplantitis noch nicht. Welches Vorgehen derzeit aber sinnvoll erscheint, arbeitet unsere Autorin im folgenden Beitrag auf Basis aktueller Erkenntnisse heraus. Aus diesen Überlegungen resultiert auch das MAINST-Protokoll (Multiple Anti Infective Non Surgical Therapy), also eine nicht chirurgische antiinfektiöse Therapie der Universitätszahnmedizin Brescia (Italien), das die Autorin anhand von zwei Patientenfällen vorstellt.

Neues Behandlungskonzept einer navigierten Alveolarkammresektion im UK

Im folgenden Beitrag wird eine neuartige Methode zur geführten Abtragung des überschüssigen Alveolarknochens im anterioren Unterkieferbereich mit simultaner schablonengeführter Implantation [1] vorgestellt. Dank virtueller Planung und Umsetzung mittels OP-Schablone mit verschiedenen „Inserts“ kann die Kürzung des Alveolarkamms unter maximaler Schonung und Präzision mit dem Piezo Surgery®2-Gerät durchgeführt werden. Mit derselben Schablone und dem Insert, in dem die Führungshülsen positioniert sind, werden auch die Implantate vollnavigiert gesetzt. Die Schablone ermöglicht zudem eine Abdruck- sowie eine Bissnahme mit dem Biss-Insert. Dank des minimalinvasiven Vorgehens und des Zusammenfassens mehrerer Arbeitsschritte in einer Sitzung können Behandlungsdauer und -kosten reduziert und der Patient bereits nach 48 Stunden prothetisch versorgt werden.

Altersrisiko krankes Zahnfleisch

Der Anteil der Senioren, die noch mit ihren eigenen Zähnen im Kiefer kauen, nimmt in Deutschland seit Jahren zu. Statistisch besitzen 65- bis 74-Jährige noch 18 eigene Zähne, sagt die fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V). Die Kehrseite dieser Entwicklung: Alte Menschen sind anfälliger für Parodontitis.

Anzeige