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Zahnmedizin

Effektive Prävention parodontaler und periimplantärer Erkrankungen

Auf dem 11. Europäischen Workshop für Parodontologie – organisiert von der European Federation of Periodontology (EFP) im Herbst/Winter 2014 – werteten Expertenteams die aktuelle Studienlage unter der Fragestellung einer effektiven Prävention parodontaler und periimplantärer Erkrankungen aus. Ihre Erkenntnisse wurden in vier Konsensusberichten veröffentlicht – und in neun Leitfäden Zahnärzten, Patienten und dem Prophylaxeteam an die Hand gegeben (www.prevention.efp.org)*. Der folgende Beitrag fasst die Ergebnisse der vier Konsensusberichte zusammen.

Zahnerhalt versus Zahnentfernung

Die Behandlung von Patienten mit schweren Formen der Parodontitis stellt eine therapeutische Herausforderung dar. Gerade die Entscheidung für oder gegen die parodontale Erhaltungstherapie bzw. die Zahnentfernung und den Zahnersatz sind schwerwiegende Entscheidungen, die langfristige Konsequenzen haben und daher auf der Basis wissenschaftlich begründeter und klinisch nachvollziehbarer Konzepte getroffen werden sollten. Eine erfolgreiche Therapie erfordert eine vorausschauende Einschätzung des Schweregrades und des wahrscheinlichen Verlaufs der Parodontitis und einer entsprechend angepassten, individualisierten systematischen Therapie. Der folgende Beitrag umreißt ein solches Konzept und diskutiert relevante Risiko- oder Prognosefaktoren.

Zukunftsweisend: Keramik-ummantelte Titanimplantate für die Zahnmedizin

Der 67. Kongress der DGMKG vom 21. bis 24. Juni in Köln/Bonn wurde dieses Jahr zum ersten Mal von zwei benachbarten Universitätskliniken zusammen ausgerichtet unter der Leitung der beiden Kongresspräsidenten, Prof. Joachim Zöller aus Köln und Prof. Rudolf Reich aus Bonn, sowie Dr. Martin Bonsmann aus Düsseldorf. Als Hauptthemen wurden die „Chirurgie von Hauttumoren“, „Craniofaciale Chirurgie“, „Rekonstruktion der Lippen“ und „Kiefergelenkchirurgie“ behandelt. Der Fachpresse wurden diese Themen in der DGMKG-Pressekonferenz anlässlich des Kongresses vorgestellt. Die Themen, die für den niedergelassenen Zahnmediziner relevant sind, lesen Sie nachfolgend.

Der gerinnungsgestörte Patient in der Zahnarztpraxis

Bei Patienten unter Antikoagulation kann bereits eine Zahnextraktion ernste Folgen haben. Um Blutungskomplikationen zu vermeiden, muss in der Planungsphase des Eingriffs abgeklärt werden, welche Gerinnungsstörung vorliegt und wie der Patient medikamentös eingestellt ist. Der folgende Beitrag gibt eine praxisnahe Übersicht über medikamentöse Antikoagulantien und ihre Konsequenzen für die Dentalchirurgie sowie Empfehlungen zum chirurgischen Vorgehen bei gerinnungsgestörten Patienten.

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