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Zahnmedizin

IDS-Highlights von Young Innovations

Erstmals auf der Messe vertreten war der amerikanische Dentalkonzern Young Innovations. Er expandiert derzeit in Europa und eröffnete Ende letzten Jahres eine neue Niederlassung in Heidelberg. Das Unternehmen mit Sitz in Chicago ist in den USA in vielen Bereichen Marktführer und produziert darüber hinaus Handelsmarken für die weltweit größten Dentalhändler. Auf der IDS lag der Fokus auf Produkten für die Prophylaxe.

Zahnpasta mit feinstem Diamantpulver

Zahnpasten beinhalten Silikate, Kalziumphosphate oder Kieselsäuren und wirken abrasiv. Die Abrasion auf Dentin wird in RDA gemessen bzw. auf Zahnschmelz mit REA (Radioactive Dentin/Enamel Abrasion). Der RDA-Wert herkömmlicher Zahnpasten liegt, je nach angegebener Indikation (Entfernung von Raucherbelägen oder Plaque-Entfernung an empfindlichen Zähnen), zwischen 30 bis 200.

Digitale Abformung mit breitem Anwendungsspektrum

Neue Materialien und entsprechende Herstellungsprozesse haben dazu geführt, dass viele zahntechnischen Labore mittlerweile in einem digitalen Workflow arbeiten. Dennoch zögern viele Zahnärztinnen und Zahnärzte beim letzten Schritt der Digitalisierung im Herstellungsprozess von Zahnersatz – der digitalen Abformung. Dabei bieten moderne Intraoralscanner hohe Genauigkeit und ein breites Anwendungsspektrum von Einzelzahnrestaurationen bis hin zu Ganzkieferversorgungen und großen Implantatarbeiten. Was können die Gründe dafür sein?

Die intraligamentäre Anästhesie: Methode und Materialien

Bekannt ist sie seit mehr als 100 Jahren: die intraligamentäre Anästhesie (ILA). Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in Frankreich über die Anästhesie von einzelnen Zähnen berichtet: „Anesthésie intra-ligamentaire“. Bourdain (1925) beschreibt diese Methode der Einzelzahnanästhesie sehr genau; allerdings standen damals noch keine geeigneten Injektionssysteme und keine feinen Kanülen für diese minimalinvasive Lokalanästhesie-Methode zur Verfügung.

Evidenzbasierte Funktionstherapie – Teil 2

Nachdem in Teil 1 aktuelle Diagnosestandards vorgestellt und Komorbiditäten beleuchtet wurden, lauten die Fragestellungen nun: Wie erfolgreich sind die konservativen Therapieansätze Physiotherapie und Schiene zur Behandlung einer kraniomandibulären Dysfunktion (im englischen Sprachgebrauch: Temporomandibular Disorders [TMD])? Ist eine adjuvante Medikamentengabe sinnvoll? Welche Risikofaktoren können für TMD identifiziert werden? Antworten auf Grundlage der aktuellen Studienlage können im zweiten Teil dieses Übersichtsbeitrags nachgelesen werden.

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