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Zahnmedizin

Die Anamnese: Grundlage zahnärztlicher Tätigkeit

Die Erhebung der Anamnese ist die wichtigste Maßnahme des Zahnarztes zur Erkennung von Risikofaktoren und der Erwartungen an die Behandlung. Mehr als 99 % aller relevanten Erkrankungen lassen sich durch diese einfache Maßnahme erkennen [15]. Dr. Dr. Frank Halling beschreibt in seinem Beitrag, worauf Sie bei der Anamnese-Erhebung – besonders im Rahmen der medizinischen Blickdiagnostik – achten müssen.

Die korrekte Vorbehandlung indirekter Restaurationen zur adhäsiven Befestigung

Die adhäsive Befestigung indirekter Restaurationen stellt den Anwender vor zahlreiche Probleme: Zum einen muss das einzugliedernde Werkstück adäquat vorbehandelt werden – der Zahn benötigt eine entsprechende Konditionierung – und dann muss noch ein Kleber gefunden werden, der mit beiden Interfaces kompatibel ist. Der vorliegende Beitrag will evidenzbasierte Empfehlungen zur Vorbehandlung der unterschiedlichen indirekten Restaurationsmaterialien bei der adhäsiven Befestigung aufzeigen und etwas mehr Struktur und Übersicht in diese schwierige Thematik bringen, um hier die Arbeitsprozesse zu optimieren und Fehler zu vermeiden.

Zahnärztliche Anästhesie ? die richtige Methode wählen

Die Gesetzeslage gibt den Rahmen vor, in dem sich ein Mediziner ? auch ein Zahnarzt ? bewegen muss. Denn die Rechtsprechung beurteilt, wenn etwas passiert ist, ob der „Behandelnde“ diesen Rahmen ausgefüllt hat. Bei der Beurteilung von Vorkommnissen folgen die Richter auch dem wissenschaftlich-klinischen Fortschritt. Von Relevanz für die klinische Anwendung ist dieser Aspekt besonders bei den täglich angewandten Behandlungen.

Eine multizentrische Anwendungsbeobachtung:

Es wird über die multizentrische Anwendungsbeobachtung des Knochenersatzmaterials Cerasorb® Paste bei insgesamt 41 Patienten berichtet. Kontrolluntersuchungen erfolgten vierteljährlich bis zu einem Jahr. Das neuartige pastenförmige Knochenregenerationsmaterial, basierend auf feinen ß-TCP-Granula und einer Hyaluronsäure-Matrix, hat sich unter Alltagsbedingungen zur Füllung kleinerer Kieferdefekte, insbesondere aufgrund seiner guten Handhabbarkeit, sehr gut bewährt. Hervorzuheben ist, dass keinerlei Nebenwirkungen oder Unverträglichkeitsreaktionen beobachtet wurden.

Reduktion postoperativer Beschwerden in der Oralchirurgie durch die Anwendung von leukozyten- und plättchenreichem Fibrin

Leukozyten- und plättchenreiches Fibrin (engl. „leukocyte and platelet-rich fibrin“, L-PRF) ist ein Plättchenkonzentrat, das aus wichtigen Wachstumsfaktoren und Leukozyten besteht, welche an Wundheilungsprozessen beteiligt sind. Die Idee des L-PRF-Konzeptes besteht darin, Wunden mit Wachstumsfaktoren und Leukozyten zu versorgen, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

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