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Zahnmedizin

Vergleich unterschiedlicher Attachments zur Befestigung prothetischer Suprakonstruktionen auf vier Implantaten im zahnlosen Unterkiefer – ein Fallbericht

Der partielle oder totale Verlust von Zähnen ist in den meisten Patientenfällen mit einem Verlust an Lebensqualität und mit psychosozialen Problemen verbunden [1, 2]. Bei Patienten, die zum Ersatz fehlender Zähne mittels konventionellem Zahnersatz versorgt werden, scheint ein Zugewinn an Lebensqualität nicht im gewünschten Maße möglich zu sein [3]. Der Ersatz fehlender Zähne mittels implantatgestütztem Zahnersatz stellt daher eine bevorzugte Therapieoption dar, da die Befestigung prothetischer Restaurationen auf Implantaten zu einer höheren Behandlungszufriedenheit als konventioneller schleimhautgetragener Zahnersatz führt [4-9].

Implantologie und Prothetik am Scheideweg ? klassische versus moderne Behandlungskonzepte

Verloren gegangene Zähne beeinträchtigen die mundgesundheitsbezogene Lebensqualität signifikant und haben einen negativen psychologischen Effekt auf die betreffende Person. Da Implantate heutzutage eine weite Verbreitung haben und der Kenntnisstand zu dieser Versorgungsart in der Bevölkerung deutlich gestiegen ist, ist die Wiederherstellung der Lebensqualität mit Implantaten häufig gewünscht. Da es zahlreiche Möglichkeiten gibt, ein Gebiss zu rekonstruieren, soll dieser Artikel exemplarisch an zwei sehr unterschiedlichen Patientenversorgungen zeigen, wie umfangreiche Rekonstruktionen heutzutage möglich sind.

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation: ein evidenzgeleitetes Behandlungskonzept

Heute steht zur Therapie der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation eine Reihe von Optionen zur Verfügung. Diese sollten ausgehend vom Schweregrad der Defekte sowie der Symptome (vor allem im Molarenbereich), aber auch von den individuellen Erwartungen des Patienten (vor allem im Schneidezahnbereich) gewählt werden. Um eine evidenzgeleitete Entscheidung treffen zu können, sollten Zahnärzte die Erfolgswahrscheinlichkeiten und Anwendungsindikationen der Behandlungsoptionen kennen, wobei „Erfolg” durch eine Reihe von Parametern wie Langlebigkeit, Ästhetik, Schmerzfreiheit oder Aufwand definiert sein kann. Im Folgenden wird der Versuch unternommen, ein solches evidenzgeleitetes Konzept zu skizzieren; dieses orientiert sich an einer kürzlich veröffentlichten systematischen Übersichtsarbeit [11].

Adjustierte Aufbissschienen im 3D-Druckverfahren – ein Erfahrungsbericht

Das Drucken von Schienen wird in der zahntechnischen Welt mit Aufmerksamkeit verfolgt, stellt es sich doch neben lange bewährte Verfahren. Lesen Sie zu diesem Thema einen Erfahrungsbericht des Universitätsklinikums Heidelberg, Abteilung Zahnärztliche Prothetik. Die Autoren haben sich der Herstellung adjustierter Aufbisschienen gewidmet und stellen hier eine Geräte-Material-Kombination aus der Zusammenarbeit von Asiga und DETAX vor. Zum Schluss wird der 3D-Druck auch ökonomisch eingeordnet.

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