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Zahntechnik

Jedem das Seine oder allen dieselbe?

Vor der Frage, wie die Laborstruktur zukünftig gestaltet werden soll, stehen Laborbesitzer/-innen zum momentanen Zeitpunkt vermehrt. Bezogen auf die CAD-Software-Landschaft bedeutet dies: Setzt man ausschließlich auf eine Allroundsoftware oder ergänzt man in gewissen Bereichen durch Spezial-Softwarelösungen. Beide Auslegungen bedingen Vor- und Nachteile.

Die vollverblendete Teleskopbrücke

Die teleskopierende, herausnehmbare Brücke mit Vollverblendungen ist nach wie vor die Königsklasse in der Zahntechnik. Sie bietet den maximalen Tragekomfort verbunden mit dem Gefühl der eigenen Zähne. Hier trotz der Doppelkronen und oftmals nicht optimaler Schleimhautvoraussetzungen eine ästhetisch ansprechende Ausführung zu erreichen, bedarf viel Erfahrung. Gleichzeitig noch eine bestmögliche Passung zu erzielen, verlangt viel Können. Im folgenden mehrteiligen Artikel stellt der Autor Axel Mühlhäuser dar, wie durch eine Pfeilervermehrung mittels Implantaten und vorhandener Implantate eine Teleskopbrücke entsteht. Schritt für Schritt zeigt er die Herstellung, geht auf bestehende Problematiken ein, entwickelt Lösungen und kommentiert die Verfahrensweisen und Materialien.

Digitale Zahnmedizin – Technologie, Integration, Infrastruktur

Die digitale Transformation ist das Zukunftsthema in vielen Industriebereichen. In Zahnmedizin und -technik kann diese Transformation einen Wandel im gesamten Arbeitsablauf zur Herstellung von Zahnersatz bedeuten. Die neue Infrastruktur lässt zusätzlich eine neue Arbeitsteilung zu und verändert die interne Ausrichtung in Labor und Praxis bis hin zum gesamten Berufsumfeld.

Politur von Zirkoniumdioxid

Die Ziele einer Politur sind es, die Oberflächen zu vergüten, den Glanz zu verbessern und die Oberflächenrauheit zu reduzieren, um damit auch Funktion und Form zu optimieren. Dazu gehören die klinischen Aspekte wie eine gute Ästhetik und die Reduktion oder sogar Verhinderung mikrobieller Anlagerung (ab Rauheit über 0,2 μm), was das Entzündungsrisiko für die Weichgewebe senkt bzw. auch die Gefahr der Sekundärkariesbildung. Glatte Oberflächen tragen auch zum Tragekomfort bei, da die Zunge bereits Rauheiten im Bereich von 0,25–0,5 μm erkennen kann. Sie reduzieren die Abrasion am Antagonisten und gewährleisten die Festigkeit und Langzeitstabilität der Restauration.

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