Werkstoffe
Die zunehmende CAD/CAM-Verarbeitung in der dentalen Technologie führt nach wie vor dazu, dass neue Werkstoffe entwickelt und auf den Markt gebracht werden. Grund dafür sind meist die „2 großen K“: Komfort und Kosmetik. Diese sollen für den Patienten verbessert werden. Ein Anliegen, das grundsätzlich nicht verkehrt ist. Allerdings darf es nicht dazu führen, dass der hippokratische Grundsatz des „nil nocere“ – des Nichtschadens – verletzt wird. Denn dass ein Werkstoff den Anforderungen nach dem Medizinproduktegesetz genügt, heißt nicht, dass er auch die Indikationen für eine gewünschte Anwendung erfüllt.
Prof. Dr. Peter Pospiech • Zahntechnik •