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Zahntechnik

Warum wir löten

In der Gusstechnik lassen sich bei einzelnen Teleskopkronen (Sekundärteleskope) bestmögliche und reproduzierbare Saugpassungen herstellen. Bei zierlichen Primärteilen in der Front muss lediglich beim Einbetten eine stärkere Expansion bzw. bei Molaren eine geringere eingestellt werden, d.h. je nachdem getrennt eingebettet werden.

3D-Druck: Wieso? Womit? Wozu?

Auch im Dentalbereich gilt der 3D-Druck als die Zukunftstechnologie. Für die individuelle, auf einen Patienten bezogene Herstellung von Hilfsteilen und Restaurationen ist die additive Fertigung prädestiniert. Aber hat die Technologie, gepaart mit den entsprechenden normkonformen Materialien, das Potenzial, die subtraktive Technologie der Zerspanung abzulösen? Trotz der augenscheinlichen Vorteile stellte sich dem Anwender im Dentallabor nicht selten die Frage nach dem „Wieso“ – dicht gefolgt vom „Womit“ und“ „Wozu“. Und jetzt wird‘s konkret.

Zulassung ist nicht gleich Indikation

Die zunehmende CAD/CAM-Verarbeitung in der dentalen Technologie führt nach wie vor dazu, dass neue Werkstoffe entwickelt und auf den Markt gebracht werden. Grund dafür sind meist die „2 großen K“: Komfort und Kosmetik. Diese sollen für den Patienten verbessert werden. Ein Anliegen, das grundsätzlich nicht verkehrt ist. Allerdings darf es nicht dazu führen, dass der hippokratische Grundsatz des „nil nocere“ – des Nichtschadens – verletzt wird. Denn dass ein Werkstoff den Anforderungen nach dem Medizinproduktegesetz genügt, heißt nicht, dass er auch die Indikationen für eine gewünschte Anwendung erfüllt.

Think ceramics! Ein Update zur Vollkeramik

Die S3-Leitlinie zu Vollkeramischen Kronen und Brücke wurde 2021 überarbeitet. Der folgende Beitrag soll einen kurzgefassten Überblick zu den wesentlichen Inhalten der Leitlinie geben. Für die kompletten detaillierteren Informationen und in Zweifelsfällen sollte man sich aber die Mühe machen die komplette aktualisierte Fassung* derselben zu lesen.

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