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Zahntechnik

„Digiloge“ Sofortversorgung

Die Sofortversorgung von Implantaten mit Langzeitprovisorien ist ein spannendes und vielseitiges Feld der Zahntechnik, das im Ergebnis sehr befriedigen, aber dem Zahntechniker auch sehr viel abverlangen kann. Hier schildert Tobias Fischer, wie er mit Konzepten aus der „digilogen“ Welt jongliert. Je nach Gegebenheiten, die von zahnärztlicher Seite auf ihn zukommen, setzt er konventionelle oder digitale Mittel ein. Ohne Zeitverzug werden die Provisorien an demselben Tag erstellt, an dem die Unterlagen aus der Praxis eintreffen.

Werkstoffkundelexikon – Galvanoforming

Das Ziel unseres zahnärztlichen und zahntechnischen Tuns im Bereich der Restaurativen Zahnheilkunde ist die passgenaue, möglichst spaltfreie Herstellung von Formteilen, die als Inlays, Teilkronen oder Kronen am Zahn fixiert werden können. Dabei handelt es sich immer um alloplastische Werkstoffe, die verwendet werden. Diese sollen ein Höchstmaß an Biokompatibilität erfüllen, d. h. einerseits selbst nicht im Biotop Mundhöhle schädlich wirken, andererseits aber auch nicht von der feindlichen Umgebung dieses Biotops (große Temperaturänderungen, pH-Wert-Schwankungen, Kaukräfte und ständige Feuchtigkeit) angegriffen und zerstört werden. 

Back to the roots?! Funktion und Ästhetik von Gold im Mund

Jahrzehntelang war die Vollgusskrone die Standardversorgung im Seitenzahnbereich, das Goldinlay und die Teilkrone die sinnvolle, wenn auch teilweise nicht GKV-finanzierte logische Ergänzung. Der rasant steigende Goldpreis, Metallphobien, verbesserte Keramikwerkstoffe und eine Änderung des „Ästhetik-Bewusstseins“ der Patienten und der Zahnärzteschaft haben diese Versorgungsformen aber in ein Nischendasein verdrängt. Gibt es also heute überhaupt noch eine Indikation für die unverblendete Goldrestauration? Kann diese „ästhetisch“ sein? Prof. Dr. Peter Pospiech nahm die Jubiläumstagung der Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologie e. V. im Juni in Nürtingen zum Anlass, einmal wieder zu reflektieren, warum Goldrestaurationen tatsächlich immer noch eine – nicht nur preislich – hochwertige Versorgung darstellen.

Modern und ästhetisch: Die voll digitale Modellgussprothese aus dem 3D-Drucker

In dem hier folgenden Bericht zeigt ZT Felix Bußmeier am Beispiel eines fiktiven zahntechnischen Falles mit der Kombination verschiedener Module und unter Verwendung neuartiger 3D-Druckmaterialien eine exemplarische Vorgehensweise zur Herstellung einer voll digitalen Klammermodellgussprothese. Erkenntnisse dieses Projekts sollen Aufschluss über etwaige Problemstellungen geben, die später während des Konstruktionsprozesses von realen Fällen auftreten könnten. Zudem erhalten Benutzer zukünftiger Softwaremodule Einblicke in noch zu entwickelnde Funktionalitäten, was auch für Programmierer interessant ist.

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