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3D-Druck

3D-Druck bezeichnet alle Fertigungsverfahren, bei denen Material Schicht für Schicht aufgetragen wird. Der Aufbau erfolgt aus einem oder mehreren flüssigen oder festen Werkstoffen und ist Computer gesteuert. Kunststoffe, Kunstharze und speziell aufbereitete Metalle sind typische Werkstoffe. Die zu fertigenden Modelle werden in einer CAD-Software entworfen. Heute findet der 3D-Druck – au

„Ein ganzes Feuerwerk an Revolutionen“

Das Jahr 2025 war für Prof. Dr. Daniel Edelhoff eines, das von zahlreichen Veränderungen geprägt war. So emeritierte er nicht nur als Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, sondern gab mit dem Ende seiner Amtsperiode auch sein Amt als Präsident der Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologie e.V. (ADT) ab. Wir haben mit ihm über seine Karriere gesprochen, wie er seinen neuen Alltag empfindet und natürlich über seine weiteren Pläne.

Neue Impulse für die frühe interzeptive Kieferorthopädie

Mit dem Invisalign® Palatal Expander System erweitert Align Technology sein Portfolio um eine im 3D-Druck hergestellte kieferorthopädische Apparatur für jüngere Patienten, die auf proprietärer und patentierter Technologie basiert. Die herausnehmbare, digital gestützte Lösung ermöglicht eine skelettale Expansion ohne Metall, Schrauben oder manuelle Aktivierung und stellt damit eine moderne Alternative zu herkömmlichen Behandlungskonzepten dar. Das System ist für jüngere Patienten im Alter von sieben bis zehn Jahren im Wechselgebiss vorgesehen und wird unter anderem bei Kreuzbiss, Engstand, offenem Biss sowie bestimmten Klasse-III-Tendenzen eingesetzt. In Kombination mit den transparenten Invisalign First™ Alignern steht Anwendern eine durchgängige Lösung für die frühe Behandlung zur Verfügung, die sowohl die skelettale als auch die dentale Zahnbogenerweiterung abdeckt.

Dentale Keramiken – eine aktuelle Übersicht

Keramische Materialien spielen in der klinischen Anwendung seit vielen Jahren eine entscheidende Rolle zur Fertigung von ästhetisch anspruchsvollem Zahnersatz [1]. Gerade durch Weiterentwicklungen bei computergestützten Verfahren bietet sich eine Vielzahl von Materialien für die Verarbeitung in der Zahntechnik an. Obwohl ihre Anwendung nach wie vor weit verbreitet ist, treten klassische Pressverfahren zunehmend in den Hintergrund, während CAD/CAM-basierte Fräs- und Schleifverfahren bereits als gut etabliert gelten können und 3D-Druckverfahren einen neuen Trend in diesem Bereich darstellen.

Lücken schließen mit 3D-Druck

Wie viele andere Branchen befindet sich auch die Zahnmedizin mitten in der digitalen Transformation – dennoch gibt es in einigen Anwendungsfeldern noch manch ungenutzte Chance. Jamie Stover erläutert, wie der 3D-Druck Laborabläufe optimieren, Kosten senken und den Zugang zur Versorgung verbessern kann – und warum gerade jetzt ein guter Zeitpunkt für Labore ist, um in die 3D-Technologie einzusteigen.

Kiefergelenk-Endoprothese schenkt Patientin neue Lebensqualität

Ein medizinischer Meilenstein in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie gelang in Kassel: An den dort ansässigen Helios Kliniken wurde eine patientenspezifische Kiefergelenk-Endoprothese implantiert. Der hochspezialisierte Eingriff ermöglicht einer 55-jährigen Patientin nach jahrelangem Leidensweg wieder eine nahezu normale Mundöffnung – damit sind alltägliche Dinge wie Essen oder Zähneputzen für sie endlich wieder möglich. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie individualisierte Medizin und spezialisierte MKG-Chirurgie selbst in schwersten Fällen neue Perspektiven eröffnen können – betont die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG).

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