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Anästhesie

Die Anästhesie bezeichnet die gezielte Ausschaltung der Schmerzempfindlichkeit durch ärztliche Maßnahmen während zahnmedizinischer Eingriffe. Sie ermöglicht schmerzfreie Behandlungen und steigert den Komfort für Patientinnen und Patienten. In der Zahnmedizin wird meist die Lokalanästhesie eingesetzt, bei der nur der behandelte Bereich betäubt wird. Bei komplexeren Eingriffen oder starke

Die intraligamentäre Anästhesie – praktische Anwendung

Die intraligamentäre Anästhesie als Methode der Schmerzausschaltung bei zahnärztlichen Behandlungen ist seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts immer wieder beschrieben worden. Gelehrt wird diese Anästhesiemethode jedoch kaum, und praktisch angewandt wird sie meistens dann, wenn die Leitungs- und/oder die Infiltrationsanästhesie keinen ausreichenden Anästhesieeffekt gebracht haben. Signifikante Fortschritte bei den Instrumentarien für die intraligamentäre Anästhesie (ILA) und neue Erkenntnisse über die Diffusion des ins Desmodont injizierten Anästhetikums haben zu einer Neubewertung dieser Methode geführt. Nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Klinik sind die der ILA zugeschriebenen unerwünschten Effekte nicht nachweisbar.

Spritzen: Woher kommt die Angst?

Etwa zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland vermeiden eine Zahnbehandlung so lange, bis die Schmerzen die Betroffenen in den zahnärztlichen Notdienst führen. Die Zahnbehandlungsangst kann viele Ursachen haben. Einer davon ist die Angst vor der Betäubungsspritze. Menschen mit einer Zahnbehandlungsphobie haben nicht nur eine leichte Furcht vor der Spritze, sondern extreme, krankhafte Angst. Die Spritzenangst heißt in der Fachsprache Trypanophobie und zählt zu den spezifischen Phobien.

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