Anzeige
female-patient-undergoing-surgery-serhii_bobyk-freepik.com-15762910

Anästhesie

Die Anästhesie bezeichnet die gezielte Ausschaltung der Schmerzempfindlichkeit durch ärztliche Maßnahmen während zahnmedizinischer Eingriffe. Sie ermöglicht schmerzfreie Behandlungen und steigert den Komfort für Patientinnen und Patienten. In der Zahnmedizin wird meist die Lokalanästhesie eingesetzt, bei der nur der behandelte Bereich betäubt wird. Bei komplexeren Eingriffen oder starke

Septodont-Pressegespräch mit aktuellen Erkenntnissen für den Praxisalltag

Wie können ZahnärztInnen auf mögliche Komplikationen bei der lokalen Anästhesie in der Behandlung multimorbider PatientInnen reagieren - und welche Rolle spielen Allergien auf bestimmte Wirkstoffe? Über aktuelle Erkenntnisse hierzu informierte Marktführer Septodont gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Peer Kämmerer (Universitätsmedizin Mainz) und PD Dr. med. Dr. med. dent. Frank Halling (Universität Marburg) im heutigen Pressegespräch in Berlin. Kämmerer verband eine Übersicht über häufige Herausforderungen bei Multimorbidität mit sicheren Lösungsansätzen. Halling stellte seine erst kürzlich veröffentlichten Ergebnisse eines umfassenden Literatur-Reviews der vergangenen 25 Jahre zum allergischen Potenzial von Articain vor. Für den Praxisalltag gab er Empfehlungen, die helfen können, dieses extrem seltene Allergiepotenzial zu senken und die individuell bestmögliche Lokalanästhesie zu finden.[1]

Die intraligamentäre Anästhesie – praktische Anwendung

Die intraligamentäre Anästhesie als Methode der Schmerzausschaltung bei zahnärztlichen Behandlungen ist seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts immer wieder beschrieben worden. Gelehrt wird diese Anästhesiemethode jedoch kaum, und praktisch angewandt wird sie meistens dann, wenn die Leitungs- und/oder die Infiltrationsanästhesie keinen ausreichenden Anästhesieeffekt gebracht haben. Signifikante Fortschritte bei den Instrumentarien für die intraligamentäre Anästhesie (ILA) und neue Erkenntnisse über die Diffusion des ins Desmodont injizierten Anästhetikums haben zu einer Neubewertung dieser Methode geführt. Nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Klinik sind die der ILA zugeschriebenen unerwünschten Effekte nicht nachweisbar.

Anzeige
Anzeige
Anzeige